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- 🔖6. September - LIES EIN BUCH TAG
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zum ersten Mal ein Buch gelesen habe. Ich weiß nur, dass ich es immer geliebt habe. Die beste Freundin meiner Kindheit bekam jeden Monat einen neuen Titel geschenkt. Mit vier Wochen Verzögerung erhielt ich dann jeweils das Buch des Vormonats von ihr. Lesen ist mit so vielen Dingen verbunden, die ich mag: Entspannung, Fantasie, Wissen, Abenteuer. Wenn ich ein Buch lese, fühle ich mich, als wäre ich in einer anderen Welt. Ich vergesse alles um mich herum und tauche vollständig in die Geschichte ein. 📗Ein gutes Buch kann mich zum Lachen und zum Weinen bringen, oft beides. Es kann mich dazu bringen, über Dinge nachzudenken, die ich noch nie zuvor in Betracht gezogen hatte. Ich bin eine Leserin in jeder Lebenslage: wenn ich gestresst bin zur Entspannung, wenn ich gelangweilt bin zur Unterhaltung, wenn ich Zeit habe zum Vergnügen, wenn ich keine Zeit habe, um zu prokrastinieren... Fasziniert mich ein Thema, ziehe ich unweigerlich los und suche mir Lese-"Stoff". Doku-Sendungen sind okay, doch ich liebe das geschriebene Wort. Gab es je einen Movie, der an die Buchvorlage heran kam? 👂️Einzig akzeptabel sind für mich noch Hörbücher. Aus pragmatischen Gründen. Irgendwann musste ich mich entscheiden: Sitze ich jetzt noch öfter, als sowieso schon aus beruflichen Gründen, oder will ich mich regelmässig bewegen? Ildefonso Falcones und "Die Kathedrale des Meeres" begleiteten mich damals als erstes Hörbucherlebnis auf stundenlangen Spaziergängen. Dem sollten viele weitere folgen. 🧔♀️Am meisten beeindruckt hat mich im Jahr 2022 aber ein Sachbuch: ✨"Das weibliche Kapital" von Linda Scott. Die Autorin verwebt auf lebendige Art die Lebenssituationen von Frauen auf der ganzen Welt mit dem dazugehörigen statistischen Datenmaterial. Das ist faszinierend, weil sie somit ihre Erkenntnisse bekräftigt, anstatt sie als blosse Eindrücke stehen zu lassen. Und eine Kunst, es so zu tun, dass man beim Lesen gefesselt ist. Gleichzeitig ist das Buch voll von erfolgreich umgesetzten kreativen, pragmatischen, oft ungewöhnlichen Ideen, um Frauen weltweit wirtschaftlich und persönlich aus schwierigen Situationen zu helfen. 📅Heute ist der 6. September und es ist internationaler "Lies' ein Buch Tag". 📘Welches Buch hast du im 2022 gelesen oder willst du noch lesen? Ich wünsche dir wundervolle Stunden und Wohlstand in jeder Hinsicht, deine Chris originally posted @linkedin
- Ist dein Geldbeutel magersüchtig?
Der heutige Instagramy dreht sich um die Tatsache, dass dein Geldbeutel als Frau permanent unterernährt sein und bleiben könnte. 😭Eine selbstständige Frau verdient im Durchschnitt unglaubliche 44 % weniger als ihre männlichen Wettbewerber (vgsd, 2017). 🤷🏻♂️💵💵💵💵💵💵💵💵💵💵 🤦♀️💵💵💵💵💵🪙 😢Aber warum ist das so? 🤐Wir Frauen werden über Jahrzehnte durch die Gesellschaft darauf programmiert, vorsichtig zu sein. Und nicht über Geld zu sprechen!. 💵Die Folge: Wir erbringen eine Spitzenleistung, aber verlangen dafür nicht den angebrachten Gegenwert! 👩🏽🔧Das darf sich ändern. Jetzt. Sofort. Vorgestern! 🧠Ich lade dich ein zu einem wilden "Brainstorm"💡 👩🚒Was können wir tun? 🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸 🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸🔸 Reaktionen auf den Post: m.sieber_tiefenentspannung 💸 💸 💸 So wichtig da Aufzuräumen 🙌 heilstern Sich selbst und den eigenen Wert bewusst sein. Leider gerade in meiner Sparte ein riesiges Thema geburtspfad Das ist echt nicht okay! wir müssen laut werden, Ladies! handmade_pieces_of_happiness 😢 ilonaarheityl 😂😂😂 ingrid.lukas.music Danke für deine powervolle Ermutigung! 🔥🔥🔥 1 forwardtotheroots_coaching Es braucht noch mehr Vorbilder für Frauen, damit wir sehen, dass Erfolg auch auf weibliche Art möglich ist. Und eine ausgedehnte Begleitung von Glaubenssätzen für jede Frau ❤️ atemhauswagner oh, wilder Brainstorm, das gefällt mir! claudiawerian.va Ja genau - diese Ungerechtigkeit sehe ich auch sehr oft im Arbeitsleben und triggert meinen Gerechtigkeitssinn! Und es ist so wichtig diesem Punkt nachzugehen! Toll, liebe Chris, dass Du Frauen dazu motivierst für sich einzustehen, hinzuschauen, die eignen Finanzen und das Money Mindset unter die Lupe zu nehmen! begabtentante.mit.hund Als Lehrerin habe ich meinen vorgegebenen Lohn. Als Selbstverständige muss ich entscheiden, wie viel ich und meine Zeit mir wert sind. coaching_reiki_haerzenssach Das ist schon krass! Ich bin gerade dabei, mein Geld-Mindset zu ändern. Vor etwa 2.5 Jahren war ich an dem Punkt, an dem ich mit möglichst wenig Geld auskommen wollte 😅. Das hat mich zwar irgendwie auch frei gemacht, aber mittlerweile spielt die Liebe zu Geld und das Kreieren von uneingeschränkten Möglichkeiten wieder eine viel grössere Rolle. Ich merke einfach immer wieder, dass es für mich unmöglich ist, eine Leistung wirklich in Geld zu messen. Denn gewisse Dinge sind einfach unbezahlbar und ich kenne ja gar nicht die ganzen Auswirkungen auf das Leben einer Person in der Zukunft. Also versuche ich das zu trennen: Wie viel Geld stimmt für mich im Moment, wie viel fühlt sich gut an? Und meine Arbeit möchte ich sowieso immer so machen, dass die andere Person möglichst viel mitnehmen kann. meret_schindler 44% weniger?! Krass. Das wusste ich nicht. brunner.creative.assisting Das finde ich so traurig,wir Frauen sollten uns unserem Wert viel bewusster werden und mehr für uns selber einstehen. Finde ich mega toll das du dieses Thema in die Sichtbarkeit bringst!👏❤️ entspannt_im_familienalltag Ein sehr wichtiges Thema! creatingspace So wichtig ‼️ sonjaruckstuhlfotografie genau - es ist immer noch unfassbar, dass man sich über Preise als Frau rechtfertigen muss! Es hat Jahre gedauert bis ich mich nicht mehr klein fühlte wenn mir jemand sagte, ich sei teuer... kreativschreibstube Das mag die Statistik sein. Ich habe mich mein Leben lang für Gleichbehandlung eingesetzt. Mir persönlich ist es immer gelungen den gleichen Lohn zu bekommen. Engagiere Dich für Dich selbst. Das ist heute immer noch meine Devise. Meine Antworten auf die verschiedenen Votes findest du im Originalpost, hier. originally posted @instagram Und jetzt du: 🧠Ich lade dich ein zu einem wilden "Brainstorm"💡 👩🚒Was können wir tun?
- 12 von 12 September
Der Tag in superkurz: Heute starte ich in einer Videochallenge und lerne etwas über Fast Beam Interception Systeme. Da ich bei Vollmond schlecht schlafe, versuche ich es meist erst gar nicht. Stattdessen blieb ich gestern so lange wach, bis mir die Augen von alleine zufielen. Deshalb starte ich heute erst um 9:00 Uhr. Mit einem Kaffee am Computer, beantworte ich alle Mails, Benachrichtigungen und Anfragen. Und veröffentliche noch einen kleinen Artikel auf LinkedIn. Die Zeit bis zum Mittag fliegt nur so weg. Ich treffe mich mit einer lieben Berufskollegin und Freundin. Zusammen kommen wir auf 5 Hunde und, heute, auf 13'000 Schritte. Wir haben einen inspirierten Austausch über geschäftliche und private Themen. Besonders beschäftigen uns die nächsten Schritte in unserem Online Business. Wenn es irgendwo Wasser gibt, geht DIESER Hund baden. Auch dann, wenn man sich richtig hinlegen muss, weil das Wasser in so viel Schlamm versteckt ist. Mir kommt es vor, als lebe ich in einer Postkarte. Ich mag die blauen und grünen Töne am Fluss. Nach zweieinhalb Stunden sind wir zurück. Vollgetankt mit Sonne und Sauerstoff. Zuhause erwartet mich eine nette Überraschung... 666 Follower - wie wunderbar ist das denn? Da ich '66 an einem 26. geboren bin, gefällt mir die Zahl besonders. Ich bin mega dankbar für die schöne Community, die langsam wächst. Mein Ziel ist "irgendwas über 1000 Follower". Der Nachmittag vergeht im Flug mit der Vorbereitung und Nachbereitung von Dossiers, Terminvereinbarungen und ein paar Telefonaten. Dann steht da noch was an... Ich informiere mich mal eben. Aha. Thema Werte. Keine Ahnung wie, auf jeden Fall habe ich die Teilnahme an der Videochallenge der wunderbaren Petra-Maria Popp gewonnen. Die heutige Tagesaufgabe lautete, uns und unsere Tätigkeit in einem Video vorzustellen, ausserdem drei Werte und unsere Hobbies. Wie man sieht, steht mir Alani (jetzt wieder in Originalfarbe) bei. Für das 2 minütige Video habe ich etwa viereinhalb Minuten Zeit, inklusive Technik-Kungfu. Dann startet mein letzter Zoomcall des heutigen Tages. Aufgrund der Zeitknappheit wirds ziemlich lustig und geht leicht, mit dem Videodreh. Für Prokrastination, Perfektionismus oder sonstige seriöse Aktionen habe ich einfach keine Zeit. Durch meinen Beruf lerne ich beeindruckende Menschen kennen. So erfahre ich beispielsweise heute, dass Fast Beam Interception Systeme für die europäische Spallationsquelle getestet werden. Ja, so habe ich auch geguckt. Geguckt und dann "geguggelt". Dieses Tätigkeitsfeld hat was mit Raumfahrt zu tun. Der Arbeitstag neigt sich langsam und erfolgreich dem Ende zu. Aus einem sich mir nicht erschliessenden Grund herrscht grade Chaos auf meinem Schreibtisch. Darum werde ich mich Morgen kümmern. Jetzt heule ich noch ein wenig den Mond an. @petra-maria popp
- 🙈"Ich mach' dich nicht reich"🙈
Jedenfalls nicht über Nacht. Nicht nur durch schöne Gedanken. Nicht ohne dein Zutun. 🔸🔸🔸 Aber ich verhelfe dir zu 💃gutem Geldgefühl 🤩Wohlstand, der kommt, bleibt und wächst. Du lernst wie du: 💪Selbstbewusst über Geld sprichst In Verhandlungen. Beim Pricing. In deiner Beziehung. 🧭Mit dem Geldmanagement-Navigator jederzeit weisst, welches Investment dich und dein Business jetzt weiterbringt. Und wo du vorsichtig sein solltest. ☔️Dein Geld sicherst und gesund vermehrst. 🙈Money-Mindfucks elegant auflöst auf Nimmerwiedersehen 🔸🔸🔸 ✨Money Mindshift Mentoring✨ 🎈Gechillter Wohlstand für Unternehmerinnen🎈 🔸🔸🔸 😇Wünschst du dir manchmal auch, die Werbung mit den Strandbilder-Frauen 🏖️, die dir sofortigen Reichtum versprechen, wäre wahr? 🦄 🔸🔸🔸 Hier einige Reaktionen, die der Post auf Instagram erhielt: Ein geerdetes Money-Mindset ist so wichtig - gerade für uns Frauen! Finanzentspannt 👍🏻 - beschreibt es klasse! Find ich auch! Ein super Wortkreation. Klingt grad an. 🙏🏻😃 Zum Glück werden nicht alle Wünsche gleich wahr 😂 aber "finanzentspannt" hat einen guten Klang! Oh ja, das kommt bei mir auch zwischendurch wieder hoch. So alte Glaubenssätze, die aufploppen. 😅 Schön wärs schon😉 aber dann gäbe es wohl auch Einhörner..🦄 (was natürlich auch super toll wäre..😅) Finanzentspannt ist mein neues Lieblingswort ❤️ Gechillter Wohlstand für Unternehmerinnen - gefällt mir 😁 gibt mit Musik das perfekte Feeling .... „Wenn ich mal ein Scheich wär“, hätte als Hintergrundmusik auch gut gepasst. Du kommst gut rüber! Super, Chris @chris_collet_coaching , tolle r Post und sehr einladend, die eigenen Finanzen endlich entspannt anzugehen. Das Bild mit deinem Hund ist ja süß 🥰 @chris_collet_coaching Und schon 176 Aufrufe deines Videos, MEGA. Das wünsch' ich mir auch... 😉 🙂Finanzentspannt, tolles Wort! Hört und sieht überhaupt alles sehr einladend und beschwingt aus. 👍💫 Money Mindset - ein ewiges Thema, auch bei mir. Finanzentspannt - ja, das wünsche ich mir 🤗🙏🤗🤸♀️ Die Musik im Video macht grad gute Laune! Und ja, unbedingt Money-Mindfucks auflösen bei uns Frauen! ✨Mehr erfahren:✨ 💫Money Mindshift Mentoring💫 Alles. Ausser Strandbilder-Frauen. Ich wünsche dir gechillten Wohlstand, deine Chris originally posted @instagram: https://www.instagram.com/p/CihYMNhhvnl/
- Monatsspaziergang September
18.09.2022 Der Herbst schenkt uns heute einen unfassbar schönen Kurzärmelsonntag. Ich nehme die Einladung von der kopenhagener Künstlerin Kristina Maria Schaper gerne an. Gemeinsam mit vielen weiteren Bloggern aus dem Dachraum dokumentieren wir Momente eines Spaziergangs und laden diese am dritten Sonntag jeden Monats bei Kristina hoch. Unter ihrem Blogartikel findet ihr noch mehr Spaziergänge. Ich weiss, "ordentliche Balkonpflanzen" sehen anders aus. Für mich haben sie so unperfekt eine eigentümlich schöne Ausstrahlung. Ich hatte diesen Monat keine Zeit, um einen speziellen Spaziergang zu dokumentieren. Deshalb ist es diesmal die Hunderunde. Im starken Kontrast dazu: überall abgestorbene Mais- und Sonnenblumenfelder. Der Föhn ist ein schweizerisches Wetterphänomen. Er beschert uns heute herrlichen Sonnenschein und den Weitblick auf die Alpen. Manchen Menschen beschert die Föhnlage leider auch Kopfschmerzen. Wie schön, hast du mich auf meinem Spaziergang begleitet. Ich wünsche dir einen zauberhaften Tag. Liebe Grüsse Deine Chris
- 💫Wie alles begann
💃März 2018 Mit einem Stand an der Women's Expo in Zürich startet mein Unternehmen offiziell. Das heisst, ich habe Visitenkarten und eine selbstgebastelte Webseite 😇 🌹April 2018 Ich scrolle durch die Angebote für einen Praxisraum. Endlich bleibt mein Blick an einem wunderschönen Foto hängen. 🏚️Juni 2018 In mittelalterlichen Städtchen Bremgarten beziehe ich meinen ersten "Firmensitz" zur Untermiete. Das liegt im Kanton Aargau in der Schweiz. 🍁November 2018 In Berlin, während einer Ausbildungssequenz, erreicht mich eine Meldung von Cécile, die mir den Raum untervermietet hat. Schock: Der Haus, in dem sich unser Praxisraum befindet, wurde verkauft. Der neue Besitzer kündigt uns wegen Eigenbedarf. 🍀Das Glücksarmband In einem kleinen Geschäft in Bremgarten finde ich ein Armband mit einer Perle. Ich nehme mir vor: Jedes Mal, wenn ich die Perle berühre, wünsche ich mir: 🦄"Ich finde einen neuen Raum, mindestens so schön oder noch schöner als mein jetziger" 🏰Und dann kam er. Der neue Raum. Mein Reich, in der Offline Variante, befindet sich im Parterre des Schloss' Mühlenhof in Wohlen. 🏰Das frühere, im neubarocken Stil erstellte Verwaltungsgebäude der Camille Bauer AG wurde 1919 erbaut. 🧑🏻💻🧑🏼🦼🧑🏽🔧🧘♂️Seit 2012 steht das Gebäude einer lebendigen Gemeinschaft von Gewerbetreibenden mit Archiv-, Atelier- und Büroräumen zur Verfügung. 🌳November 2018 Ich verliebte mich bereits, als ich durch den kleinen Park zum Schloss hin spazierte. Nach der Eingangstür gibt es wenige Stufen zum Halbparterre, wo sich hinten rechts mein Refugium befindet. 💖 Sofort war mir klar: Dies ist der Ort, an dem ich mit meinen Kunden tiefe, transformierende Gespräche führen, lachen und innovative Lösungen für ihre Herausforderungen finden kann. ☀️ Die Sonne strahlte herein und bildete tanzende Funken auf der gegenüberliegenden Wand. Dieses Gefühl von Licht und Wärme wollte ich festhalten. 🙃So suchte und fand ich sie: die inzwischen legendären gelben Sessel. Sie sind sie ein kleines Markenzeichen auf meinem Zoom Hintergrundfoto geworden. 🌱Wie waren die Anfänge deines Unternehmens? @originally posted on instagram
- 💡Fun Facts über mich
Fun Facts sind Details, die man einfach so, zum Spass, über sich mitteilt. Bühne frei für was-mir-einfiel im #RapidBlogFlow2022: Ohne Brille oder Kontaktlinsen kann ich mich leider nur auf meinen Tastsinn verlassen. Ich war mit Indianern im Red Canyon (USA) reiten. Meine Stiefel habe ich damals monatelang nicht von dem roten Sand des Canyons befreit. Als Kind wollte man mich zwingen, gelben Hartkäse zu essen. Noch immer kann man mich damit jagen. Ich bin eine Scannerin. Die Lebensgeschichten von Menschen kann ich mir besser merken, als ihre Gesichter. In meiner Handtasche tummeln sich mehr Hundeleckerlis als Lippenstifte. Ich mag Boutiquehotels. Am 3. Februar 22 erstellte ich meinen ersten Post auf Instagram. Damals musste ich eine Freundin fragen, "wo man da drückt". Inzwischen habe ich 94 x "gedrückt". Ich bin zuhause geboren, nicht in einem Krankenhaus. Mein erster Blogartikel war ein Listicle , angeregt von Judith Peters auf Sympatexter . Er erschien am 4. April 2022 und du findest die 35,5 Gründe zum Gründen hier . Ich habe mir noch nie einen Knochen gebrochen. Wenn ich früher Bücher weggeben musste, aus Platzmangel, wurde mir dabei richtiggehend schlecht. Mit #BoomBoomBlog und dem Artikel " Mein Weg zur Finanzmentorin " startete ich am 29. Mai 2022 meinen ganz persönlichen Blog Flow. Stand heute habe ich wilde 30 Mal auf den Veröffentlichen-Button gedrückt. Ich bin ein Nachtmensch. Mein erster Vorname ist Heidi. Abgesehen davon, dass ich die meisten Menschen lieber nicht singen höre, ist dieser Name in der Schweiz auch ein "es". Also "das Heidi". Nicht "die Heidi". Grrrrr... Ich war schon Coach von Beruf, da musste ich noch erklären, was das ist und dass es nicht auf dem Sportplatz stattfindet. Als ich meine kaufmännische Ausbildung machte, gab es noch sowas wie Lochkarten. Und ich habe Steno gelernt. Man kann auch sagen: Ich bin von fortgeschrittener Jugendlichkeit. Meine erste Mitarbeiterin hiess Lilly und sie hatte einen Logenplatz auf meiner damals noch selbstgebastelten Webseite. 19. Mein erstes Lebensziel war, Nscho-tschi , die schöne Freundin von Winnetou, zu werden und wie die Indianer auf ihren Pintos reiten zu können. 20. Ich liebe frische Feigen. 21. In meinem Leben kann ich mich an keinen Zeitpunkt erinnern, an dem ich nur ein einziges Buch las. Mein Name ist Chris Collet. Und ich bin eine Parallelleserin. 22. Gleitschirmfliegen stand lange auf der Bucket List und war eine Mutprobe für mich. 2021 habe ich's getan. 23. Ich verehre Lady Gaga, die es mit ihren "little Monsters" geschafft hat, dass tausende von ausgegrenzten Jugendlichen eine geistige Heimat und Verbindung miteinander bekamen. Durch die phantasievollen Kostüme, welche alle an den Konzerten trugen, konnten die Kids plötzlich auf eine sehr coole Art "speziell" sein. Lady Gaga hat Einzigartigkeit zur Kunst erhoben. 24. Ich kann nicht flirten. Selbst wenn mich ein Mensch interessiert, gucken meine Augen blitzschnell weg und anscheinend genau in die Richtung, die Desinteresse signalisiert. 25. Als junges Mädchen arbeitete ich im renommierten Institut Neindorff in Karlsruhe und habe weisse Lipizzanerhengste mit Coca Cola eingerieben, damit sie schön glänzten. Oder waren es die schwarzen? 26. Reiten "lernte" ich auf dem Land, indem man mich auf den Rücken eines Ponies setzte und die Gruppe auf der nächsten Wiese einfach losgaloppierte. Deshalb bestand meine wesentliche Kompetenz darin, mich auf dem Ross festzuklemmen wie ein Playmobil-Männchen. 27. Im Institut Neindorff durfte ich auch einmal an einer Reitstunde teilnehmen. Ich sass auf und das Pferd lief, aufgrund meiner hochprofessionellen "Schenkelhilfen", sogleich rückwärts. Übrigens konnte ich die Stunde nur bewältigen, indem ich die Steigbügel hochnahm und mich... nun ja: festklemmte. 28. Bei den Abschlussprüfungen als Finanzplanerin hatte ich an einem der Anreisetage derartige Kopfschmerzen, dass ich in der falschen Stadt ausstieg und folglich das Tagungsgebäude nicht finden konnte. Ich erschien fast eine Stunde zu spät zur Prüfung, durfte aber noch mitschreiben. 29. Apropos Orientierungssinn: Ich kann dieses Wort buchstabieren und ich weiss, was es bedeutet. Also, in der Theorie. 30. Mit der ordentlichen Nummerierung dieses Listicles, und überhaupt mit den technischen Aspekten grafischer Darstellung, komme ich nicht wirklich gut klar. Das fällt aber kaum auf, oder? ;-) 31. Ich bin Exilpfälzerin. Mein Herz schlägt pfälzisch, die Heimat ist die Schweiz. Und mein Dialekt ... just me. 32. Keine Ahnung, wie man so ein Listicle abschliesst. Vorläufig ist hier: The End. Über ein Herzchen (unten rechts) oder einen Kommentar freue ich mich sehr. Ich wünsche dir Wohlstand in jeder Hinsicht, deine Chris
- Was ist eine Finanzmentorin?
Sind Finanzberatung und Mentoring nicht nur etwas für große Unternehmen und erfahrene Investoren? Überhaupt nicht! Tatsächlich kann eine Finanzmentorin auch für dich als Solounternehmerin sehr wertvoll sein. Aber wie genau hilft dir eine Finanzmentorin und wann solltest du eine engagieren? In diesem Artikel erfährst du: Was ist eine Finanzmentorin? Welche finanziellen Vorteile bietet sie mir? Wie finde ich genau die Mentorin, die zu mir passt? Inhaltsverzeichnis Was ist Mentoring? Was fällt unter den Begriff "Finanzen"? Was macht eine Finanzmentorin? Wann brauche ich eine Finanzmentorin? 6 starke Gründe, dich um dein Geld zu kümmern Wie kann ich dich als Finanzmentorin unterstützen? Was ist Mentoring? Mentoring ist eine bewährte Methode der persönlichen und beruflichen Entwicklung, bei der eine erfahrene und qualifizierte Person (die Mentor:in) ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihr Netzwerk teilt, um eine weniger erfahrene Person (den Mentee) zu unterstützen und zu fördern. Mentoring kann in verschiedenen Bereichen angewendet werden, darunter Bildung, Karriere, persönliches Wachstum und eben auch Finanzen. Durch Mentoring können Mentees von den Erfolgen und Fehlern ihrer Mentoren lernen, wodurch sie schneller vorankommen und ihre Ziele erreichen können. Mentoring ist oft eine persönliche und vertrauensvolle Beziehung, die Zeit, Engagement und Offenheit erfordert, um erfolgreich zu sein. Im Karriereumfeld handelt es sich hierbei um einen strukturierten Prozess. Die sogenannten "High Potentials" erhalten durch eine ältere, erfahrene Person Unterstützung, um beispielsweise Führungsqualitäten aufzubauen. Dies ist eine Möglichkeit für den Mentee, in sein neues Aufgabenfeld hineinzuwachsen und wichtige Hinweise auf die "ungeschriebenen Gesetze" in einem Unternehmen zu erhalten. Der Nachteil des Mentorings ist, dass nur bestimmte, ausgewählte Personen so einen Karrierevorsprung erhalten und andere keinen Zugang haben. Inzwischen ist es in Personalabteilungen allgemein akzeptiert, dass nicht nur bei zukünftigen Führungskräften eine Unterstützung im beruflichen Umfeld zu hervorragenden Ergebnissen führen kann. In der Schweiz hat sich daraus sogar ein neues, auf einer fundierten Ausbildung fussendes Berufsbild entwickelt: Betrieblicher Mentor mit eidg. Fachausweis Das Coachingzentrum Olten schreibt dazu: "Business Coaching: Aktivieren Sie Selbstwirksamkeit Als Business Coach lernen Sie, Kundinnen und Kunden mit ressourcenaktivierenden Tools und Fragetechniken wirkungsvoll zu begleiten. Sie arbeiten lösungsorientiert, regen Perspektivenwechsel an und fördern ein agiles Mindset. So stärken Sie Selbstwirksamkeit und Reflexionsfähigkeit." Im Juni 2014 erkannte das schweizerische Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI den neuen Berufstitel «Betriebliche:r Mentor:In mit eidgenössischem Fachausweis» offiziell an. Bis dahin hiess die Ausbildung "Dipl. Coach SCA". Die SCA, Swiss Coaching Association, ist unser beruflicher Fachverband für professionell arbeitende Coaches und Betriebliche Mentorinnen. Da ich selbst die Ausbildung schon ganz früh, von 2007 bis 2009, absolviert habe, trage ich offiziell nur den Titel "Coach SCA", weil es den anderen 2009 gar nicht gab. Mit dem Berufsabschluss der Betrieblichen Mentoren wurde in der Schweiz der Zugang zu Mentoring / Coaching im Business-Bereich für alle berufstätigen Menschen geöffnet, was ich persönlich sehr positiv finde. Für mich war die Ausbildung als Coach und betriebliche Mentorin damals eine ganz bewusste Entscheidung. Ich war schon länger coachend* und beratend tätig, zunächst als Quereinsteigerin. Das Wissen hatte ich mir durch die sehr wertvolle Hilfe und die Rückmeldungen erfahrenerer Kolleginnen und Kollegen aufgebaut. Die meisten in meinem Umfeld waren jedoch erwachsenbildnerisch ausgebildet und auch ich habe die ersten Schritte im agogischen Bereich, als Trainerin, getätigt. Doch danach wollte ich unbedingt noch diesen speziellen Fokus auf Kommunikation, Gesprächsführung und Psychologie, den man in Coaching-Ausbildungen erhält. *gibt es dieses Wort? Was fällt unter den Begriff "Finanzen"? Wenn wir an "Finanzen" denken, ist uns sofort klar, dass es um Geldangelegenheiten geht. Welche Stichworte fallen dir spontan dazu ein? Aus meiner Erfahrung denken 10 Personen zum Thema Finanzen an 10 verschiedene Dinge. Deshalb möchte ich es hier etwas aufschlüsseln. Wir können zwischen persönlichen Finanzen und geschäftlichen Finanzen unterscheiden: Persönliche Finanzen Dazu zählen: Einnahmen Nettoeinkommen aus Anstellung oder Selbständigkeit Einnahmen und Erlöse aus Vermietung / Verkauf von Immobilien Ausschüttungen aus Investments, Lebensversicherungen usw. Unterstützungszahlungen für Kinder Unterstützungszahlungen für die Betreuung älterer Familienmitglieder Zinsen, Dividenden, Erträge aus Kapitalanlagen Ausgaben Lebenshaltungskosten (Miete, Krankenkasse, Lebensmittel) Steuern Gesundheitskosten Miete / Hypothek, inklusive Nebenkosten Strom, Heizung, Wasser Telefon, Internet Versicherungsbeiträge Mobilität (Auto, ÖV) Kosten für Vermögensverwaltung Aus- und Weiterbildung Urlaub / Ferien / Reisen Hobbies Geschenke, Feste Beiträge an Altersvorsorge usw. Vermögen Kapitalanlagen Immobilien im Eigenbesitz Sparkonten Schmuck und Edelmetalle usw. Schulden Kreditkarten Konsumkredite bei Freunden unbezahlte Rechnungen usw. Geschäftliche Finanzen (einer Solounternehmerin) Dazu zählen: Einnahmen aus selbständiger Geschäftstätigkeit aus Untervermietung Räume aus Ausschüttung geschäftlicher Kapitalanlagen aus Verkauf von Anlagevermögen Ausgaben (Verbindlichkeiten) Mieten Personalkosten (auch die eigenen) Versicherungen Betriebliche Steuern Reparaturen Abos für Dienstleistungen, z.B. Schulungsplattform für eigenen Onlinekurs, Möglichkeit für Video-Calls, Planungs- und Terminierungssoftware, Software für IT-Sicherheit etc. Bankkredite und Darlehen Lieferantenrechnungen (aus Waren- und Dienstleistungseinkauf) Investitionen in Weiterbildung / Schulung, Coaching, etc. für grössere Anschaffungen wie Geräte und Maschinen, z.B. Laptop, Computer, Fahrzeuge, Flipchart, Büromöbel etc. Vermögen Büroeinrichtung und Arbeitsgeräte Gewinn, den du im Unternehmen belässt Patente, Lizenzen, Markenrechte Gebäude, Grundstücke, Fahrzeuge etc. Was macht eine Finanzmentorin? "Finanzmentorin" ist kein klar definierter Begriff, wie beispielsweise "Lehrer" oder "Schreinerin". Eine Finanzmentorin kann darauf spezialisiert sein, dir bei deinen privaten Finanzen zu helfen, bei Schulden, bei Vermögensaufbau, bei den Steuern oder bei den Finanzen in deiner Selbständigkeit. Es kann auch sein, dass sie ausschliesslich Angebote hat, die sich auf dein Money-Mindset, also auf die mentale Ebene, fokussieren. Was macht ein Finanzberater? Finanzberater sind Fachpersonen, die im Auftrag einer Bank, Versicherung oder eines anderen Finanzdienstleisters Beratungen durchführen und die (hoffentlich) passenden Produkte anbieten. Die Beratung kann für dich kostenfrei sein, wenn die beratende Person über die beim Verkauf entstehenden Provisionen vergütet wird oder von ihrem Arbeitgeber einen fixen Lohn erhält. Es gibt auch Honorarberater:innen. Diese nehmen für ihre Dienstleistung ein nach Stunden abgerechnetes Honorar. Dies soll eine unabhängige Beratung im besten Sinne des Kunden gewährleisten. Was macht eine Finanzplanerin? Der Beruf des Financial Planners oder der Finanzplaner:in ist eine fundierte Finanzausbildung in den Bereichen Kapitalanlagen, Hypotheken, Vorsorge und Versicherungen, welche international vergleichbar ist und es den Titel-Inhabern ermöglicht, ihren Kundinnen ganzheitliche Finanz- und Vorsorgeplanungen anzubieten und dabei viele Ebenen zu berücksichtigen. Finanzplaner:innen können bei Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistern und auch selbständig tätig sein. Was ist bei einer Finanzmentorin anders? Den Begriff der Finanzmentorin benutze ich persönlich gerne übergeordnet, weil er für mich beides verbindet: Das Wissen um die verschiedenen Möglichkeiten, die wir mit unserem Geld haben und die Fähigkeit, dich zu coachen, dir also auch auf der mentalen Ebene beizustehen. Da ich mich als deine Sparringspartnerin auf Augenhöhe sehe, gefällt mir auch die Bezeichnung Finanzbegleiterin ganz gut. Als Finanzmentorin unterstütze und begleite ich dich sowohl auf der Zahlenebene, als auch auf der emotionalen und mentalen Ebene, wenn es um deine geschäftlichen und privaten Finanzen geht. Und das darf Spass machen! Wann brauche ich eine Finanzmentorin? Das ist deine ganz persönliche Entscheidung. Natürlich gibt es Fälle, insbesondere wenn du ein eigenes Business hast, wo es plötzlich sehr brenzlig werden kann und Hilfe von einer Fachperson unbedingt angezeigt ist. Allerdings, zu diesem Zeitpunkt kann es auch schon reichlich spät sein, um Unterstützung ins Boot zu holen. Vielleicht sind dann einige deiner Business-Babys bereits ins Wasser gefallen. Um mal beim Bild zu bleiben ;-). 6 starke Gründe, dich um dein Geld zu kümmern Du hast entschieden, die volle Verantwortung für dein Leben zu übernehmen , auch für deine Finanzen Du hast dein privates Budget bisher nach Gefühl gemanagt und bist ganz gut damit gefahren. Jetzt, wo die Business-Finanzen dazu kommen, wird es jedoch etwas unübersichtlich . Das willst du ändern. Du hast beschlossen, die CEO deines Lebens zu sein und willst persönlich und geschäftlich wachsen . Dazu gehört, neue Themen, wie z.B. Finanzen, aktiver in deine Handlungen zu integrieren. Du hast Existenzängste oder fühlst dich auf wackligem Boden, weil du nicht genau weisst, was in deiner Selbständigkeit finanziell auf dich zukommen wird. Das soll anders werden. Du liebst dein Business und das, was du da tust, von ganzem Herzen. Dir ist bewusst, dass deine Selbständigkeit auf Dauer nur erblühen kann, wenn du dich dem Thema Geld und Finanzen bewusst widmest. So kannst du auch bei diesem Thema deine Werte leben . Du willst selbstbestimmt, gelassen und finanzentspannt durchs Leben gehen Wie kann ich dich als Finanzmentorin unterstützen? In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch erzählst du mir, was dich in Bezug auf deine persönlichen und/oder geschäftlichen Finanzen beschäftigt und welche Wünsche und Ziele du für die Zukunft hast. Ich werde dir dann ein individuelles, auf deinen Bedürfnissen beruhendes Angebot machen. Mögliche Inhalte eines Finanzmentorings: Konkrete Vorschläge, wie du deine Ideen umsetzen kannst (z.B. investieren, fürs Alter vorsorgen, Klarheit bei Einnahmen und Ausgaben gewinnen, dein Business gesund wachsen lassen, Vermögen aufbauen etc.) Unterstützung beim Auflösen von Geld-Blockaden , d.h. sabotierenden Gedanken und Glaubenssätzen (neudeutsch: Money-Mindset) durch Coaching Beantwortung deiner Fragen , Wissensvermittlung zu Finanzen (nur das, was du brauchst und dich interessiert sowie das, auf das du unbedingt achten solltest) Unterstützung bei der Umsetzung der einzelnen Schritte Unterstützung beim Aufbau zeitsparender, unkomplizierter Geldrituale , die du dann auch einhältst Begleitung in deine finanzielle Selbstwirksamkeit :-)
- Negative Glaubenssätze: Wie Frauen sich im Business selbst blockieren
Es ist ein traumhafter Spätsommerabend. Das Bistro ist leer, alle sitzen draußen und genießen das schöne Wetter. Mit befreundeten Coaches bin ich in einem angeregten Austausch über unsere Selbständigkeit und was die Zukunft wohl bringen mag? "Hast du keinen Finanzplan?", fragt mein Kollege, der sich ebenso leidenschaftlich wie liebenswürdig an der Diskussion beteiligt. "Du brauchst nicht nur einen Plan A, sondern auch einen Plan B, C und D, falls Plan A nicht funktioniert!" - Ups. Ertappt! Ich bin etwas überrumpelt. Möchte mich nicht rechtfertigen, indem ich erkläre, dass ich im letzten Jahr bewusst ein niedrigeres Einkommen in Kauf genommen habe, weil ich Zeit für mich brauchte. Ohne einen Plan B, C und D ausgearbeitet zu haben. Dafür mit viel Selbstliebe. Schließlich finde ich die richtigen Worte: "Der Punkt ist: Businesspläne, wie Männer sie erstellen, funktionieren für uns Frauen oft nicht." Innerlich grinse ich schief. Ich erinnere mich an den Titel meiner Diplomarbeit, der schon damals lautete: "Clever gründen ohne Business-Plan und Bankkredit". Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits zertifizierte Finanzplanerin. Und ich hatte reichlich gesehen, wie unterschiedlich Frauenleben im Vergleich zu männlichen Vitas verlaufen. Es musste für uns Frauen auch anders gehen, wenn "männlichen Wege" in uns nicht anklangen. Dessen war ich sicher. Unterschiedliche Herausforderungen und Bedürfnisse von Frauen in der Selbständigkeit Es gibt eine ganze Batterie an äußeren Faktoren, warum der Aufbau der Selbständigkeit für Frauen schwieriger verläuft als für Männer. Statistiken zeigen, dass Menschen - unabhängig vom Geschlecht - eher Männern als Frauen Aufträge anvertrauen. Auch Investoren bevorzugen bei der Vergabe von Startkapital überproportional oft die Geschäftsideen von Männern. Diese beiden Faktoren allein bescheren Frauen bereits einen massiven Nachteil und erklären, warum sie trotz gleicher Fähigkeiten viel mehr Aufwand und Zeit einsetzen müssen, um (vielleicht) das Gleiche zu erreichen. Hinzu kommen Unterschiede auf der persönlichen Ebene. Ich will gar nicht davon sprechen, dass Frauen statistisch um einiges mehr mit Haushalt und Kinderbetreuung beschäftigt sind. Mir geht es um die ganz individuellen Präferenzen. Mein geschätzter Kollege plant strategisch mit Plan A, B und C. Er analysiert, woher das Geld kommen könnte, und wird entsprechend aktiv. Viele Männer ziehen ihre berufliche Zufriedenheit stark aus dem finanziellen Erfolg, weshalb solch ein Vorgehen natürlich zielführend ist. Bei Frauen beobachte ich, dass zusätzlich andere Komponenten erfüllt sein müssen, damit sie sich motiviert einer Aufgabe widmen wollen. Persönliches Wachstum als Schlüssel zum Erfolg Es ist nicht zu leugnen, dass es in unserer Gesellschaft, Politik und Wirtschaft noch viel zu tun gibt, um Gleichberechtigung zu erreichen. Schätzungen zufolge könnte es noch 124 bis 700 Jahre dauern, bis unser System Männer und Frauen sowie Menschen aller Hautfarben, sexueller Orientierungen und sozialer Herkünfte gleichwertig behandelt. Da uns Frauen die Chancengleichheit als Mumie nicht mehr so viel bringt, liegt es auf der Hand, dass wir persönlich aktiv werden sollten. Die Journalistin Susanne Berg fragt in ihrem Aufruf zur Blogparade ebenso berechtigt wie klug: "Was tust du, um Frauen zu stärken?". Diese Frage will ich mit meinem Blogartikel beantworten. Wie Frauen sich selbst im Weg stehen Ein Unternehmen aufzubauen, geht unausweichlich mit persönlichem Wachstum einher. Du musst mutige Schritte wagen, auch ohne den Ausgang zu kennen. Du lernst ständig Neues, das dir vielleicht anstrengend erscheint oder nicht deiner Persönlichkeit entspricht. Der Schlüssel liegt darin, deinen ganz individuellen und erfolgreichen Weg zu finden. Mein Beitragstitel "Wie Frauen sich selbst blockieren" kommt nicht von ungefähr. Im Mentoring mit selbständigen Frauen (und einigen zauberhaften Männern) beobachte ich immer wieder selbstsabotierende Denk- und Handlungsweisen. Diese stehen uns unnötig im Weg. Denn alles, was mit uns persönlich zu tun hat, können wir in dem Moment ändern, in dem wir uns dafür entscheiden. Wir müssen nicht 724 Jahre warten, bis die Gesellschaft bereit ist. Diese negativen Glaubenssätze bremsen deinen Erfolg: Übersteigerte Empathie Wenn du in diesem Modus operierst, verleugnest du dich selbst. Du versetzt dich automatisch, teils geradezu zwanghaft, in andere hinein und versuchst zu erahnen, was sie wohl denken. Situationen und auch dich selbst beurteilst du gewohnheitsmässig aus der Sicht deines Gegenübers: "Was denkt die Person von mir? Würde sie es nicht uncool finden, wenn ich jetzt XY tue?" "Ich will nicht die Chefin raushängen lassen" "Wendet sich ... (betreffende Person) von mir ab, wenn ich ... (etwas Bestimmtes) tue?" "Aber ich kann doch nicht ...(xy tun). Das wird .... (betreffende Person) gar nicht gefallen" Erkennst du dich wieder? Du nimmst dich stets selbst zurück, erfüllst immer erst die Bedürfnisse der anderen? Wenn ja, zahlst du für diese vermuteten (!) Sichtweisen der anderen einen hohen Preis. Du gehst davon aus, dass deine Annahmen wahr sind. Das kann in extremen Fällen soweit gehen, dass du wütend wirst oder dich ausgenutzt fühlst, allein aufgrund dessen, was du glaubst, was die andere Person denkt! Krass, oder? Etwas viel Schwerwiegenderes kommt noch hinzu: Du nimmst anderen die Chance, zu erkennen, wer du wirklich bist und was deine Bedürfnisse in der entsprechenden Situation sind. Mit der Zeit weisst du vermutlich selbst nicht mehr, was du wollen würdest, wenn du dir die Frage stellen würdest. So nimmt die Abwärtsspirale ihren Lauf: Du machst nicht das, was du wirklich willst. Stattdessen passt du deine Ziele an die vermuteten Wünsche der anderen an. Frust und Überforderung sind vorprogrammiert. Die gute Nachricht ist: Unsere blockierenden Denkgewohnheiten sind immer ein Hinweis auf die uns innewohnenden, ganz persönlichen Stärken. Und diese Schätze können wir heben! Perfektionismus " Nur, wenn ich perfekt bin, bin ich in Ordnung! ". Und wenn nicht? Bist du dann nichts wert? Haben Wert und Be-Wert-ung etwas miteinander zu tun? Sobald ich bewerte, rutsche ich schnell in die Ab-Wertung. Ich vergebe eine Note. Etwas ist besser, das andere schlechter. Vielleicht gehörst du zu den Menschen, die als Lehrer niemals die Bestnote erteilen würden? Die niemals 5-Sterne in einer Google-Bewertung geben? Die Haltung dahinter ist: Die Bestnote ist gar nicht erreichbar, denn NIEMAND ist perfekt. Stopp! Halte einmal einen kurzen Moment inne und liess das nochmal: NIEMAND ist perfekt. Das ist gar nicht möglich. (Du sagst es ja selbst, notabene!) Grade wir Frauen sind auch von aussen mit extrem vielen Bewertungen konfrontiert. Hast du schon mal versucht, eine Hautcreme zu kaufen, die dir nicht suggeriert, dass etwas an dir "verbesserungsbedürftig" ist? Da steht dann "gegen Falten" oder "gegen Alterserscheinungen" - kurzum: gegen dich als weibliches menschliches Wesen. Du bist nicht richtig, so wie du bist. Als Selbständige, die sich in der Onlinewelt bewegt, bist du einem permanenten Bilder- und Videodurchlauf ausgesetzt. Die Feeds sind voll mit all denen, die fotomodellmässig, superlässig und ganz entspannt innert 24 Stunden megaerfolgreich sind. Ein eigenes Business aufbauen - so easy, ehj! In 8 Wochen 5-stellig - klar doch. Wenn du es RICHTIG machst! Wenn Bewertungsdenken zu deinen Verhaltensgewohnheiten gehört, bist du ein leichtes Opfer für alles, was durch Marketing auf dich einprasselt. Dem kannst du ein Stück weit ausweichen. Oder die Ohren und Augen auf Durchzug schalten. Viel wichtiger aber: Wie sieht es mit deiner inneren, meist gnadenlosen Selbstbewertung aus? Was hältst du von dir selbst und von anderen? Bist du, gefühlt, gut genug? Als selbständige Unternehmerin wirst du vielleicht merken, dass dieser Zwang, alles superrichtig und obersorgfältig zu erledigen dazu führt, dass du auf der Stelle trittst. Deine Webseite wird niemals fertig, denn sie ist nicht schön, nicht professionell oder was-immer genug. Du fühlst dich jahrelang "noch nicht erfahren genug", um Geld für deine Dienstleistung zu nehmen. Bevor du dein Programm erstellen kannst, brauchst du erst noch einen Kurs / eine Ausbildung oder musst spanisch lernen. Du weisst, was ich meine... Funktionieren - komme, was wolle! Auf dich ist Verlass. Auch wenn du eigentlich krank bist, erscheinst du zur Arbeit. Noch spät am Abend zwingst du dich, eine weitere Verpflichtung zu erfüllen. Das wichtigste Ziel ist, die Arbeit erledigt zu kriegen. Du setzt dich übermässig unter Druck, schon aus Gewohnheit. Wie viele Sätze von dir beginnen mit "ich muss noch..."? So lange es irgendwie geht, bringst du dich zum Funktionieren. Noch ein Schritt. Und noch einer. Du behandelst dich selbst wie eine Leibeigene. Powerst dich jeden Tag aus. Gibst dein Bestes - und darüber hinaus. Das Gefühl für dein eigenes Wohlbefinden ist dir schon lange abhanden gekommen. Innehalten, eine Pause machen? Du würdest es vielleicht nicht laut sagen, aber irgendetwas daran macht dich nervös. Eine diffusse Angst vor Leere. Oder, dass du komplett zusammenbrichst, wenn du dich erst hinsetzt. Wir Menschen sind eher eine Pflanze, als eine Maschine. Das heisst: Wir regenerieren uns selbst. Allerdings nur, wenn wir uns diese Regeneration zugestehen. Wir benötigen gute Nahrung, Licht, Wasser, Bewegung, genügend Schlaf und Entspannung. Mit d er - wenn auch unbewussten - Vorstellung, dass du wie eine Maschine unendlich weiterfunktionieren kannst, ohne Schaden zu nehmen, beförderst du dich selbst ins Off. Wie meine Kaffeemaschine: sie funktioniert, funktioniert, funktioniert. Dann, pünktlich ca. 1 Monat nach Ablauf der Garantiefrist - zack, kaputt. Etwas ähnliches ist leider tatsächlich bei manchen Lebensgeschichten zu beobachten: Wenn Menschen immer schuften. Und dann, kaum 2 Monate in Rente, sterben sie plötzlich und unerwartet. Ich will hier nicht den Teufel an die Wand malen. Vielmehr will ich dir ans Herz legen, im Auge zu behalten, dass du halt ein Pflänzchen bist und kein Maschinchen. Also, metaphorisch gesprochen. In der Selbständigkeit kann deine "Lizenz zum Funktionieren" dazu führen, dass du dich heillos überforderst. Du holst keine Hilfe, selbst wenn du sie brauchen würdest. Nimmst mehr Arbeit an, als du bewältigen kannst. Tatsächlich wirst du schon sehr bald im berühmten "selbst und ständig" festhängen - genau da, wo du doch nie hinwolltest! Selbstzweifel Du denkst nicht allzu gut über dich selbst, traust dir nichts zu. Gedanken wie "Ich schaffe das nicht", "Andere können das vielleicht erreichen, aber ich doch nicht." Was glaube ich eigentlich, wer ich bin?" sind dir bestens vertraut. Du stellst dich selbst ständig in Frage, misstraust deinen Fähigkeiten. Chancen, die dir begegnen, ergreifst du nicht. Du schränkst dich selbst ein und brauchst oft viel Zuspruch von aussen, bevor du etwas, vielleicht halbherzig, wagst. Als selbständige Unternehmerin halten dich deine Selbstzweifel über Gebühr zurück, wenn du Entscheidungen treffen solltest. Du fragst andere, was sie tun würden und hörst eher auf Stimmen von aussen, als auf deine eigene, innere. Wenn es um erfolgreiche Verkaufsgespräche geht, wird es vielleicht ganz schwierig. Bist du von dir, und dem, was du anbietest, überzeugt? Und wie steht es um den Preis deiner Dienstleistung? Passiert es manchmal, dass du weniger verlangst, als du solltest? Wie ich selbständige Frauen stärke Die oben aufgezählten Glücks- und Erfolgsverhinderer sind im Grunde nichts anderes als Stärken, die du in einer etwas übersteigerten Form auslebst und dich dadurch blockierst. Wenn selbständige Frauen zu mir ins Coaching kommen, sind sie meist an einem Punkt, an dem sie nicht mehr wollen. Die Freude an Ihrem Business ist ihnen verloren gegangen, das Leben scheint nur aus Baustellen und Dauerstress zu bestehen. Wenn es ganz dicke kommt, rauben auch noch Beziehungs- und Geldprobleme nachts den Schlaf. In den 1:1 Coachings höre ich aufmerksam zu und helfe, zu entwirren und aufzudecken. Stück für Stück werden die sabotierenden Denk- und Handlungsgewohnheiten der Coachee ent-deckt. Es geht darum, sich selbst bewusst zu werden, welche Automatismen ablaufen. Unser Hirn, genau genommen das Unterbewusstsein, belohnt uns, wenn unser Verhalten das bestätigt, was wir denken. Hast du also dein ganzes Leben mit dem Glaubenssatz "Ich bin nicht gut genug" verbracht, so wird dein Hirn (unbewusst) immer wieder Situationen schaffen, in denen der Glaubenssatz "ich bin nicht gut genug" sich bestätigt. "Aber wie kann das sein? Das ist ja voll schräg!" Ja, das ist es. Und du hast sicher selbst schon erfahren, dass es wahr ist. Erinnere dich an eine Situation, in der du dir ein ganz bestimmtes Verhalten vorgenommen hattest. Sagen wir, du wolltest früh zu Bett gehen, weil du am nächsten Morgen eine Prüfung hattest. Das "früh zu Bett gehen" ist das dir bewusste Ziel. Dein Unterbewusstsein aber, hat vielleicht den Glaubenssatz "Ich schaff' das nicht. Bei Prüfungen falle ich immer durch!" Es wird alles tun, damit sich diese "Wahrheit" bestätigt. Vielleicht musst du "unbedingt" noch diese Serie binge-watchen bis spät in die Nacht. Du bereitest deine Sachen nicht vor und vergisst am Morgen den Taschenrechner. So kommst du übermüdet, gestresst und ohne Frühstück, vielleicht mit leichten Kopfschmerzen, am Prüfungsort an. Und vermasselst die Prüfung. Für dein Unterbewusstsein ist das ein Erfolg, denn seine Wahrheit - der Glaubensatz "ich schaff' das nicht" - hat sich bestätigt. Auch wenn es sich für dich vordergründig maximal unangenehm anfühlt: dein Unterbewusstsein ist zufrieden. Alles nach Plan gelaufen! Das Gemeine daran ist, dass nicht alles, was du unbewusst unternimmst, um dich zu sabotieren, so klar und nachvollziehbar wie im obigen Beispiel ersichtlich ist. Dafür habe ich verschiedene Tools in meinem Coaching-Werkzeugkasten, mit deren Hilfe ich deinen Prozess begleite und dich dabei unterstütze, die Zusammenhänge zu erkennen. Denn der erste Schritt ist immer: bewusst werden. Danach demontieren wir deine negativen Glaubenssätze und setzen sie gemeinsam neu zusammen. Schritt für Schritt lernst du, positive Glaubenssätze über dich selbst zu entwickeln und dir eine neue innere Wahrheit zu schaffen. Stelle dir eine Welt vor, in der Frauen sich nicht mehr überanpassen, weil sie Angst haben, von anderen nicht gemocht zu werden. Stattdessen sind sie sich ihrer eigenen Individualität und Originalität freudig bewusst. Mit Leichtigkeit arbeiten sie mit anderen zusammen, kooperieren, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Was wäre, wenn du dich jetzt schon, genau in diesem Moment, vollständig selbst annehmen und akzeptieren würdest? Wenn du wüsstest: du bist perfekt, so, wie du bist. Wie könnte sich ein Miteinander mit anderen entfalten, wenn wir aufhörten, Idealmasstäbe anzulegen und kritisierend und bewertend durch die Gegend zu stapfen? Wie leicht würde es sich anfühlen, wenn du dir endlich nicht mehr selber Druck machen würdest? Teams könnten entspannt und störungsfrei miteinander arbeiten und Aussergewöhnliches leisten. Ganz ohne irrsinnige Deadlines - von aussen oder von innen auferlegte. Stell' dir vor, du würdest in dich selbst und in andere vertrauen können. Du würdest anfangen, dich selbst ernst zu nehmen und neu fragen: " Wie kann ich das schaffen?" Wie würde sich das Leben dann anfühlen für dich? Genau diese Stärken "wohnen" in den oben beschriebenen, sabotierenden Glaubenssätzen. Du kannst sie freilegen und leben! Warum ich diese Aufgabe so gerne wahrnehme Als Frau liegt es mir, aus den ganz zu Anfang genannten Gründen, ganz besonders am Herzen, andere Frauen zu stärken. Ich wünsche mir eine Welt, in der Frauen sichtbar sind und Raum einnehmen. Die Hälfte des Raums, um genau zu sein. Denn wir sind 50% der Weltbevölkerung und sollten auch 50% des Einflusses auf alle Geschehnisse haben. I ch bin überzeugt, wenn wir aufhören, uns selbst zu verleugnen, uns übermenschlichen Dr uck aufzuerlegen oder uns gegenseitig zu bewerten, machen wir unvorstellbare Ressourcen frei. Und die werden gebraucht, damit wir diese Welt - zum Wohl aller - rocken können! Was ist deine Meinung dazu? Hinterlasse deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Ich wünsche dir Wohlstand in jeder Hinsicht, deine Chris
- Glossar: Business- und Finanzbegriffe für Soloselbständige - einfach erklärt
In diesem Glossar findest du eine umfassende Sammlung wichtiger Begriffe aus dem Bereich Business und Finanzen, die speziell auf die Bedürfnisse von Solopreneurinnen abgestimmt sind. Es dient als praktisches Nachschlagewerk, das dir eine schnelle und einfache Übersicht zu wichtigen Themen bietet. Ob es um Einnahmen, Ausgaben oder Marketingstrategien geht, die klaren Erklärungen helfen dir, die Begriffe im Zusammenhang mit deinem Unternehmen besser zu verstehen und erfolgreich anzuwenden. Finde schnell, was du suchst: Einfach auf den Begriff klicken! Altersvorsorge Angebot Ausgaben Beratung Betriebliche Altersvorsorge Bilanz Buchhaltung Budget Cashflow Coaching Crowdfunding Datenschutz Digitalisierung Einnahmen Einnahmenüberschussrechnung Eigenverantwortung Erfolg Erfolgsrechnung Expansion Fixkosten Finanzanalyse Finanzplanung Freelancer Geistiges Eigentum Geschäftsidee Geschäftskonto Gewinn Honorar Honorarverhandlung Investitionen Investor Kapitalbeschaffung Kundenbindung Kundenzufriedenheit Liquidität Marketing Nische Persönliche Altersvorsorge Preiskalkulation Progressive Steuern Rendite Rechnungen Risikomanagement Rücklagen Selbstfürsorge Staatliche Altersvorsorge Steuern Tagespauschale Unternehmensform Urheberrecht Verträge Vermarktung Website Wachstum Work-Life-Balance Ziele Zielgruppe Altersvorsorge Altersvorsorge bezeichnet alle Maßnahmen, die du ergreifst, um im Alter finanziell abgesichert zu sein. Dies umfasst sowohl staatliche als auch private und betriebliche Vorsorgemodelle. Eine gute - und gerne frühzeitige - Planung ist entscheidend, um im Ruhestand den gewünschten Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Angebot Ein Angebot ist eine detaillierte Beschreibung deiner Produkte oder Dienstleistungen. Es hilft dir, deine Zielgruppe anzusprechen und den Kunden zu zeigen, was sie bei dir zu welchem Preis bekommen. Ausgaben Ausgaben sind alle Kosten, die in deinem Business anfallen, wie Miete, Materialien und Werbung. Die Kontrolle der Ausgaben ist wichtig, um den finanziellen Überblick zu behalten. Beratung Beratung bezieht sich auf die Unterstützung, die du anderen bietest, oft in Form von Wissen oder Erfahrung. Eine klare Struktur in deinen Beratungsdiensten erhöht den Wert für deine Kunden. Betriebliche Altersvorsorge Deutschland In Deutschland gibt es verschiedene Modelle der betrieblichen Altersvorsorge (bAV), die jedoch in der Regel für Angestellte konzipiert sind. Für Selbständige stehen Möglichkeiten der Direktversicherung, der Pensionskasse oder des Pensionsfonds zur Verfügung. Direktversicherung: Hierbei schließt die Selbständige eine Lebens- oder Rentenversicherung über den Arbeitgeber ab. Das kann auch in Form eines „Versorgungswerks“ geschehen. Pensionskasse: Diese wird von einem Versicherungsunternehmen oder einer Bank angeboten und ermöglicht es, Beiträge in eine fondsgebundene Rentenversicherung einzuzahlen. Pensionsfonds: Diese Form ist etwas flexibler und erlaubt eine breitere Anlagemöglichkeit für die Beiträge. Es ist wichtig zu beachten, dass die Inanspruchnahme von steuerlichen Vorteilen für selbständige Unternehmerinnen nicht immer gegeben ist. Sie sollten sich gut informieren und möglicherweise einen Steuerberater hinzuziehen. Österreich In Österreich sind die Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge für Selbständige ähnlich begrenzt wie in Deutschland. Optionen umfassen: Pensionskassen: Selbständige können in Pensionskassen einzahlen, die eine betriebliche Altersvorsorge bieten. Betriebliche Mitarbeitervorsorge (Mitarbeiter-Vorsorgekasse): Hierbei kann ein Teil des Einkommens in die Vorsorgekasse eingezahlt werden, um später eine Rente zu beziehen. Selbständige haben auch die Möglichkeit, einen Pensionsfonds oder eine private Rentenversicherung abzuschließen, um ihre Altersvorsorge zu ergänzen. Schweiz In der Schweiz haben Selbständige die Möglichkeit, die betriebliche Altersvorsorge über die 2. Säule in Anspruch zu nehmen: Freiwillige berufliche Vorsorge (BVG): Als Selbständige zahlst du nicht automatisch in die Pensionskasse ein. Sobald du Mitarbeitende hast, benötigst du eine Pensionskassenlösung, denn diese müssen obligatorisch versichert sein. Meldest du diese an, kannst du dich de r Pensionskasse a nschliessen. Wenn du keine Mitarbeitenden hast, kannst dich der Pensionskasse deines Berufsverbandes anschliessen oder alternativ der Auffangeinrichtung des BVGs. In der Schweiz gibt es zudem steuerliche Vorteile, die die private Altersvorsorge fördern. Bilanz Begriff aus der Buchhaltung. Sie gibt einen Überblick über die finanziellen Verhältnisse eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt. In der Bilanz werden alle Vermögenswerte (Aktiva) und Verbindlichkeiten (Passiva) aufgeführt. Sie zeigt, was das Unternehmen besitzt und was es schuldet. Buchhaltung Die Buchhaltung umfasst das Erfassen und Organisieren deiner finanziellen Transaktionen. Sie ist entscheidend für die Überwachung deiner finanziellen Situation und für steuerliche Anforderungen. Budget Ein Budget ist ein Plan, der angibt, wie viel Geld du in einem bestimmten Zeitraum ausgeben und verdienen möchtest. Es hilft dir, deine Finanzen besser zu verwalten und finanzielle Ziele zu erreichen. Cashflow Cashflow beschreibt, wie Geld in dein Unternehmen fließt und wieder herausgeht. Wenn mehr Geld reinkommt als rausgeht, hast du einen positiven Cashflow, was wichtig ist, damit dein Geschäft gut funktioniert. Ein positiver Cashflow ist entscheidend für die Zahlungsfähigkeit und den langfristigen Erfolg. Coaching Dienstleistung, bei der du Klientinnen dabei unterstützt, ihre persönlichen und beruflichen Ziele zu erreichen. Du begleitest sie, um Herausforderungen zu bewältigen und ihre Stärken zu entfalten. Crowdfunding Crowdfunding ist eine Finanzierungsform, bei der viele Personen kleine Beträge investieren, um ein Projekt oder Unternehmen zu unterstützen. Es bietet eine alternative Möglichkeit zur Kapitalbeschaffung. Datenschutz Datenschutz bezieht sich auf den Schutz persönlicher Daten, die du im Rahmen deiner selbständigen Tätigkeit erhebst, verarbeitest und speicherst. Für Solopreneurinnen ist es wichtig, die Privatsphäre ihrer Kundinnen und Kunden zu wahren und gesetzliche Vorgaben zu beachten. Hier sind die wesentlichen Punkte: Erhebung und Verarbeitung : Wenn du personenbezogene Daten sammelst, wie z.B. Namen, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern, bist du dafür verantwortlich, diese Informationen sicher und transparent zu verwalten. Gesetzliche Vorgaben : In vielen Ländern, wie z.B. in Deutschland und der Schweiz, gibt es Datenschutzgesetze (z.B. die Datenschutz-Grundverordnung, DSGVO), die festlegen, wie persönliche Daten verarbeitet werden dürfen. Du musst sicherstellen, dass du die Einwilligung der betroffenen Personen einholst, bevor du ihre Daten speicherst oder verwendest. Sicherheit der Daten : Du solltest geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Daten deiner Kunden zu schützen, z.B. durch sichere Speicherung, Verschlüsselung und regelmäßige Backups. Außerdem solltest du sicherstellen, dass nur befugte Personen Zugriff auf diese Informationen haben. Transparenz und Rechte : Du musst deinen Kunden klar machen, welche Daten du sammelst, zu welchem Zweck und wie lange du diese speicherst. Außerdem haben sie das Recht, ihre Daten einzusehen, zu berichtigen oder löschen zu lassen. Der Schutz personenbezogener Daten ist entscheidend für das Vertrauen deiner Kunden und kann dir helfen, rechtliche Probleme zu vermeiden. Digitalisierung Digitalisierung bedeutet, digitale Tools und Technologien in dein Business zu integrieren. Dadurch kannst du Prozesse effizienter gestalten und deine Reichweite erhöhen. Einnahmen Einnahmen sind das Geld, das du durch den Verkauf deiner Produkte oder Dienstleistungen verdienst. Sie sind die Grundlage für den finanziellen Erfolg deines Unternehmens. Einnahmenüberschussrechnung Die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) ist eine einfache Methode zur Erfassung der Einnahmen und Ausgaben in deinem Unternehmen. Sie dient zur Ermittlung des Gewinns und ist für viele Kleinunternehmer eine gängige Buchhaltungsform. Eigenverantwortung Eigenverantwortung bedeutet, dass du die volle Kontrolle über deine Geschäftsentscheidungen hast. Du bist für den Erfolg und die Herausforderungen deines Unternehmens verantwortlich. Erfolg Erfolg kann für jede Solopreneurin unterschiedlich definiert werden. Er kann finanzielle Stabilität, persönliches Wachstum oder die Erfüllung von Zielen umfassen. Erfolgsrechnung Ein buchhalterischer Begriff, auch Gewinn- und Verlustrechnung genannt: Sie zeigt die Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum (z.B. ein Jahr oder ein Quartal). Das Ergebnis dieser Rechnung zeigt, ob das Unternehmen einen Gewinn oder Verlust erzielt hat. Expansion Expansion bezieht sich auf das Wachstum und die Ausweitung deines Unternehmens. In der selbständigen Erwerbstätigkeit bedeutet Expansion, dass du deine Geschäftstätigkeiten vergrößerst, um mehr Kunden zu erreichen, deinen Umsatz zu steigern oder neue Märkte zu erschließen. Hier sind einige wichtige Aspekte: Wachstumsstrategien : Du kannst verschiedene Strategien zur Expansion nutzen, wie zum Beispiel: Erweiterung des Angebots : Neue Produkte oder Dienstleistungen entwickeln, um dein Portfolio zu diversifizieren. Geografische Expansion : Dein Geschäft auf neue Regionen oder Länder ausweiten, um dort neue Kunden zu gewinnen. Zielgruppenwechsel : Neue Zielgruppen ansprechen, die zuvor nicht im Fokus standen. Finanzielle Aspekte : Expansion erfordert oft Investitionen. Du musst möglicherweise zusätzliche Ressourcen bereitstellen, sei es durch Eigenkapital, Kredite oder durch die Suche nach Investoren. Eine solide Finanzplanung ist entscheidend, um die Kosten im Blick zu behalten und den Cashflow während der Wachstumsphase zu sichern. Ressourcenmanagement : Bei der Expansion musst du sicherstellen, dass du genügend Ressourcen hast, um die gesteigerte Nachfrage zu bewältigen. Das kann die Einstellung neuer Mitarbeiter, die Optimierung von Prozessen oder den Ausbau deiner Infrastruktur erfordern. Marktforschung : Vor einer Expansion ist es wichtig, den Markt genau zu analysieren. Du solltest die Bedürfnisse und Vorlieben deiner Zielgruppe verstehen sowie die Konkurrenz und Trends in der Branche beobachten. Risiken und Herausforderungen : Während die Expansion Chancen bietet, gibt es auch Risiken. Dazu gehören finanzielle Unsicherheiten, Überdehnung des Unternehmens oder Schwierigkeiten, neue Kunden zu gewinnen. Es ist wichtig, ein effektives Risikomanagement zu implementieren, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen. Insgesamt kann die Expansion deinem Unternehmen helfen, langfristig erfolgreich zu sein und deine Ziele zu erreichen. Es erfordert jedoch sorgfältige Planung, Marktkenntnis und ein gutes Ressourcenmanagement, um die Vorteile optimal zu nutzen. Fixkosten Fixkosten sind regelmäßige Ausgaben, die unabhängig von deinem Umsatz anfallen, wie Miete oder Versicherungen. Ein gutes Verständnis dieser Kosten hilft dir, dein Budget besser zu planen. Finanzanalyse Eine Finanzanalyse ist die Untersuchung deiner finanziellen Daten, um Trends, Stärken und Schwächen deines Unternehmens zu identifizieren. Sie hilft dir, informierte Entscheidungen zu treffen. Finanzplanung Finanzplanung ist der Prozess, bei dem du deine finanziellen Ziele festlegst und Strategien entwickelst, um diese zu erreichen. Sie ist entscheidend für die langfristige Stabilität deines Unternehmens. Freelancer Ein Freelancer ist eine selbständige Person, die projektbezogen für verschiedene Kunden arbeitet. Diese Arbeitsweise bietet Flexibilität und Vielfalt in der Auftragslage. Geistiges Eigentum Geistiges Eigentum umfasst die rechtlichen Ansprüche, die du auf deine kreativen Ideen, Erfindungen und Marken hast. Es schützt deine geistigen Schöpfungen und hilft dir, deine Arbeit als selbständige Unternehmerin zu sichern. Hier sind die wichtigsten Aspekte im Zusammenhang mit selbständiger Erwerbstätigkeit: Arten des geistigen Eigentums : Geistiges Eigentum kann verschiedene Formen annehmen, darunter: Urheberrecht : Schützt kreative Werke wie Texte, Bilder, Musik und Software. Patente : Schützen technische Erfindungen und neue Verfahren. Wenn du eine innovative Idee hast, kannst du ein Patent beantragen, um anderen die Nutzung ohne deine Erlaubnis zu verbieten. Marken : Schützen Namen, Logos und Slogans, die dein Unternehmen oder deine Produkte identifizieren. Eine eingetragene Marke hilft dir, dich von anderen abzuheben und deinen Wiedererkennungswert zu steigern. Geschmacksmuster : Schützen das äußere Erscheinungsbild eines Produkts, wie Form oder Farbe. Wettbewerbsvorteil : Das geistige Eigentum gibt dir einen rechtlichen Rahmen, um deine Ideen und Produkte zu schützen. Dadurch kannst du Wettbewerbsvorteile erzielen, indem du sicherstellst, dass andere deine Arbeit nicht unrechtmäßig kopieren oder nutzen. Monetarisierung : Du kannst dein geistiges Eigentum auch nutzen, um Einnahmen zu generieren. Durch Lizenzen oder den Verkauf von Patenten oder Markenrechten kannst du zusätzliche Einkünfte erzielen. Vertragsgestaltung : Wenn du mit anderen zusammenarbeitest oder Dienstleistungen anbietest, ist es wichtig, vertragliche Vereinbarungen zu treffen, die die Rechte an geistigem Eigentum klar regeln. So schützt du deine Ideen und Werke vor ungewollter Nutzung. Rechtliche Unterstützung : Um deine Rechte an geistigem Eigentum zu wahren, kann es hilfreich sein, einen Anwalt für geistiges Eigentum zu konsultieren. Dieser kann dir bei der Anmeldung, Durchsetzung und Verteidigung deiner Rechte helfen. Insgesamt ist geistiges Eigentum für Selbständige ein essenzieller Bestandteil, um kreative Leistungen zu schützen, den eigenen Marktwert zu steigern und langfristigen Erfolg zu sichern. Geschäftsidee Deine Geschäftsidee ist das zentrale Konzept deines Unternehmens, das beschreibt, was du anbietest und wie du dich von anderen abhebst. Geschäftskonto Ein Geschäftskonto ist ein für den speziellen Zweck der beruflichen Selbständigkeit eingerichtetes Bankkonto. Dem gegenüber steht das Privatkonto. Durch die Trennung deiner geschäftlichen und privaten Finanzen behältst du besser den Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben und erleichterst die Steuererklärung. Gewinn Der Gewinn ist das Geld, das nach Abzug aller Kosten von deinen Einnahmen übrig bleibt. Er ist ein Indikator für den finanziellen Erfolg deines Unternehmens. Honorar Ein Honorar ist der Betrag, den du für deine Dienstleistungen oder Beratungen verlangst. Es kann auf verschiedene Weise festgelegt werden, z.B. als Stundensatz, Tagespauschale oder Projektgebühr. Honorarverhandlung Honorarverhandlung bezeichnet den Prozess, in dem du mit deinen Kunden über die Höhe deines Honorars sprichst. Eine gute Verhandlungstechnik kann dir helfen, einen fairen Preis zu erzielen. Investitionen Investitionen sind Ausgaben, die du tätigst, um dein Business langfristig zu verbessern, z.B. durch neue Software oder Marketingstrategien. Investor Ein Investor ist eine Person oder ein Unternehmen, das Geld in ein anderes Unternehmen oder Projekt investiert, um daraus einen finanziellen Gewinn zu erzielen. Investoren können unterschiedliche Ziele haben, wie zum Beispiel: Kapitalwachstum : Sie möchten, dass ihr investiertes Geld über die Zeit an Wert zunimmt. Einkommen : Manche Investoren suchen regelmäßige Erträge, beispielsweise durch Dividenden oder Zinsen. Investoren können in verschiedene Bereiche investieren, wie Aktien, Immobilien, Start-ups oder Anleihen. In der Regel tragen sie ein gewisses Risiko, da nicht alle Investitionen erfolgreich sind. Ein guter Investor informiert sich gründlich über die Möglichkeiten und Risiken, bevor er investiert. Kapitalbeschaffung Kapitalbeschaffung bedeutet, dass du Geld für dein Unternehmen bekommst. Dieses Geld brauchst du, um deine Ideen umzusetzen, zum Beispiel für den Kauf von Materialien, für Marketing oder um neue Mitarbeiterinnen einzustellen. Du kannst Kapital auf verschiedene Arten beschaffen, wie zum Beispiel durch eigene Ersparnisse, Kredite von Banken oder durch Investoren, die dir Geld geben, weil sie an deinem Unternehmen interessiert sind. Kundenbindung Kundenbindung beschreibt Vorgehensweisen, die darauf abzielen, bestehende Kunden langfristig an dein Unternehmen zu binden. Zufriedene Kunden kaufen nicht nur wieder, sondern empfehlen dich auch weiter. Kundenzufriedenheit Kundenzufriedenheit ist ein Maß dafür, wie zufrieden deine Kunden mit deinen Produkten oder Dienstleistungen sind. Hohe Kundenzufriedenheit führt zu Wiederkäufen und positiven Bewertungen, was deinem Geschäft zugutekommt. Liquidität Liquidität beschreibt, wie schnell du Zugriff auf Geld hast, um laufende Kosten zu decken. Eine gute Liquidität ist wichtig, um finanzielle Engpässe zu vermeiden. Liquide sein bedeutet, dass du auch unerwartete Kosten tragen kannst, ohne dass dein Unternehmen gleich in eine finanzielle Schräglage - und du in Stress - gerät. Marketing Marketing umfasst alle Aktivitäten, die darauf abzielen, dein Unternehmen bekannt zu machen und Kunden zu gewinnen. Dazu gehören Werbung, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit. Nische Eine Nische ist ein spezialisierter Markt, auf den du dich konzentrierst. Die Wahl einer Nische hilft dir, gezielt Kunden anzusprechen und deine Expertise zu zeigen. Persönliche Altersvorsorge Deutschland : Zu den privaten Vorsorgemöglichkeiten gehören Riester-Renten, Rürup-Renten und private Rentenversicherungen. Zudem kannst du in Kapitalanlagen investieren, wie Aktien, Immobilien oder Fonds, um dein Vermögen zu vermehren. Österreich : In Österreich gibt es private Pensionsversicherungen sowie staatlich geförderte Modelle wie die Prämienpension. Auch hier ist das Investment in Aktien oder Immobilien eine gängige Form der persönlichen Altersvorsorge. Schweiz : Neben der AHV und der beruflichen Vorsorge können Individuen in die private Vorsorge investieren, etwa durch Lebensversicherungen oder den Kauf von Aktien, Immobilien und anderen Kapitalanlagen. Preiskalkulation Preiskalkulation ist der Prozess, bei dem du den Preis für deine Produkte oder Dienstleistungen festlegst. Sie berücksichtigt Kosten, Marktpreise und den wahrgenommenen Wert deiner Angebote. Progressive Steuern Progressive Steuern sind ein Steuersystem, bei dem der Steuersatz mit steigendem Einkommen zunimmt. Das bedeutet, dass Personen mit höheren Einkommen einen höheren Prozentsatz ihres Einkommens als Steuer zahlen müssen, während Personen mit niedrigerem Einkommen einen niedrigeren Steuersatz zahlen. Hier sind die Hauptmerkmale: Steigende Steuersätze : Bei progressiven Steuern gibt es verschiedene Einkommensstufen. Je mehr du verdienst, desto höher ist der Steuersatz, den du auf den Teil deines Einkommens zahlen musst, der in diese Stufe fällt. Soziale Gerechtigkeit : Das Ziel von progressiven Steuern ist es, die Steuerlast fairer zu verteilen. Höhere Einkommen können sich in der Regel höhere Steuern leisten, während Menschen mit niedrigeren Einkommen entlastet werden. Beispiel : Wenn der Steuersatz für Einkommen bis zu 30.000 Euro bei 10% liegt und für Einkommen über 30.000 Euro bei 20%, zahlst du auf die ersten 30.000 Euro 10% und auf den Rest 20%. Progressive Steuern sind in vielen Ländern gängig und sollen helfen, Einkommensungleichheit zu verringern und soziale Programme zu finanzieren. Rendite Die Rendite ist der Gewinn oder Verlust, den du aus deinen Investitionen erzielst, oft ausgedrückt als Prozentsatz des investierten Kapitals. Sie hilft dir, die Rentabilität deiner Investitionen zu bewerten. Rechnungen Rechnungen sind Dokumente, die du an deine Kunden sendest, um für deine erbrachten Dienstleistungen oder Produkte bezahlt zu werden. Sie sind wichtig, um deine Einnahmen zu erfassen und den Cashflow zu überwachen. Risikomanagement Risikomanagement Risikomanagement ist der Prozess, durch den du mögliche Risiken in deinem Unternehmen identifizierst, bewertest und Strategien entwickelst, um diese Risiken zu minimieren oder zu vermeiden. Das bedeutet: Identifikation : Du überlegst dir, welche Risiken es geben könnte, wie z.B. finanzielle Verluste, rechtliche Probleme oder unvorhergesehene Ausgaben. Bewertung : Du schaust, wie wahrscheinlich es ist, dass diese Risiken eintreten, und welche Auswirkungen sie auf dein Business haben könnten. Strategien : Du entwickelst Pläne, um die Risiken zu verringern, z.B. durch Versicherungen, Notfallfonds oder alternative Strategien. Das Ziel des Risikomanagements ist es, dein Unternehmen abzusichern und dir mehr Sicherheit zu geben, damit du besser mit unerwarteten Situationen umgehen kannst. Rücklagen Rücklagen sind Geldbeträge, die du für unerwartete Ausgaben oder finanzielle Engpässe beiseitelegst. Sie bieten Sicherheit und Stabilität für dein Unternehmen. Selbstfürsorge Selbstfürsorge ist entscheidend für dein Wohlbefinden als Solopreneurin. Zeit für Erholung und Stressbewältigung erhöht deine Produktivität und Kreativität. Du bist die Chefin - wenn du selbst dir nicht frei gibst, dann hast du nicht frei. Staatliche Altersvorsorge Deutschland : Die gesetzliche Rentenversicherung ist die Hauptsäule der Altersvorsorge. Arbeitnehmer zahlen in die Rentenversicherung ein, und diese finanziert die Renten der jetzigen Rentner. Die Höhe der Rente hängt von den eingezahlten Beiträgen und der Dauer der Einzahlung ab. Österreich : Auch hier gibt es eine gesetzliche Pensionsversicherung, die durch Beiträge der Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanziert wird. Die Pension wird auf Basis des Einkommen und der Versicherungsjahre berechnet. Schweiz : In der Schweiz gibt es ein drei Säulen-System: die AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung), die als Grundsicherung dient, und die berufliche Vorsorge (BVG), die auf einem Kapitaldeckungsverfahren basiert. Steuern Steuern sind gesetzliche Abgaben, die du als Selbständige oder Unternehmerin an den Staat zahlst. Sie dienen der Finanzierung öffentlicher Ausgaben, wie Infrastruktur, Bildung und Gesundheitswesen. Ein fundiertes Verständnis von Steuern ist wichtig, um deine steuerlichen Verpflichtungen zu erfüllen und mögliche Steuervorteile zu nutzen. Steuerarten in Deutschland, Österreich und der Schweiz 1. Einkommenssteuer Deutschland : Die Einkommensteuer ist die wichtigste Steuer für Selbständige. Sie wird auf dein zu versteuerndes Einkommen erhoben, das aus deinen Einkünften abzüglich bestimmter Ausgaben besteht. Der Steuersatz ist progressiv und reicht von 14 % bis 45 %. Österreich : Auch hier unterliegst du der Einkommensteuer, die ebenfalls progressiv ist. Die Sätze liegen zwischen 20 % und 55 %. Als Selbständige kannst du Betriebsausgaben von deinem Einkommen abziehen. Schweiz : In der Schweiz zahlst du sowohl kantonale als auch bundesstaatliche Einkommensteuern. Die Steuersätze variieren je nach Kanton und Einkommen und sind ebenfalls progressiv. 2. Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) Deutschland : Die Umsatzsteuer wird auf die meisten Waren und Dienstleistungen erhoben. Der reguläre Steuersatz beträgt 19 %, während es einen ermäßigten Satz von 7 % für bestimmte Produkte und Dienstleistungen gibt. Du musst die Umsatzsteuer in deinen Rechnungen ausweisen und an das Finanzamt abführen. Österreich : Ähnlich wie in Deutschland wird auch in Österreich eine Umsatzsteuer erhoben. Der allgemeine Satz liegt bei 20 %, mit einem ermäßigten Satz von 10 % für bestimmte Güter und Dienstleistungen. Schweiz : Die Mehrwertsteuer in der Schweiz beträgt in der Regel 7,7 %, es gibt jedoch ermäßigte Sätze von 2,5 % für bestimmte Waren und Dienstleistungen. Auch hier bist du verpflichtet, die Mehrwertsteuer in deinen Rechnungen auszuweisen. 3. Gewerbesteuer Deutschland : Selbständige, die ein Gewerbe betreiben, müssen Gewerbesteuer zahlen. Diese wird von der Gemeinde erhoben und variiert je nach Standort. Die Steuer wird auf den Gewinn deines Unternehmens erhoben. Österreich : In Österreich gibt es keine Gewerbesteuer, jedoch unterliegen selbständige Unternehmer der Einkommensteuer auf ihren Gewinn. Schweiz : Die Schweiz erhebt keine Gewerbesteuer im klassischen Sinne, jedoch müssen Unternehmen Unternehmenssteuern zahlen, die je nach Kanton variieren. 4. Körperschaftsteuer Deutschland : Die Körperschaftsteuer wird auf das Einkommen von Kapitalgesellschaften (z. B. GmbHs) erhoben. Der Steuersatz beträgt 15 %, zuzüglich Solidaritätszuschlag. Österreich : In Österreich beträgt die Körperschaftsteuer 25 % auf den Gewinn von Kapitalgesellschaften. Schweiz : In der Schweiz variiert die Körperschaftsteuer je nach Kanton, liegt jedoch im Durchschnitt bei etwa 15 % bis 25 %. 5. Kapitalertragssteuer Deutschland : Kapitalerträge unterliegen der Abgeltungssteuer von 26,375 %. Diese wird auf Gewinne aus Geldanlagen, wie Aktien und Fonds, erhoben. Österreich : In Österreich beträgt die Kapitalertragssteuer 27,5 % auf Gewinne aus Kapitalanlagen. Schweiz : In der Schweiz werden Kapitalgewinne in der Regel nicht besteuert, während Zinsen und Dividenden einer Quellensteuer von 35 % unterliegen. Fazit Steuern sind ein wesentlicher Bestandteil deines unternehmerischen Alltags. Es ist wichtig, sich über die verschiedenen Steuerarten und ihre Auswirkungen auf dein Unternehmen im Klaren zu sein. Eine gute Steuerplanung kann dir helfen, deine steuerlichen Verpflichtungen zu optimieren und finanzielle Vorteile zu nutzen. Tagespauschale Eine Tagespauschale ist ein fester Betrag, den du für einen Arbeitstag berechnest, unabhängig von der tatsächlichen Stundenzahl. Dies kann für Projekte sinnvoll sein, die einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen. Unternehmensform Die Unternehmensform bestimmt, wie dein Business rechtlich strukturiert ist, z.B. als Einzelunternehmen oder GmbH. Sie hat Auswirkungen auf Haftung, Steuern und Verwaltung. Urheberrecht Das Urheberrecht schützt die kreativen Werke, die du als selbständige Unternehmerin schaffst. Es gibt dir das exklusive Recht, über die Nutzung deiner Werke zu entscheiden und sicherzustellen, dass du für deine Kreativität anerkannt wirst. Hier sind die wichtigsten Punkte im Zusammenhang mit selbständiger Erwerbstätigkeit: Schutz von kreativen Inhalten : Das Urheberrecht gilt für verschiedene Arten von Werken, wie Texte, Bilder, Musik, Videos, Software und Design. Wenn du etwas Eigenes erschaffst, besitzt du automatisch die Rechte daran, ohne dass du dies anmelden musst. Nutzungsrechte : Du hast das Recht zu entscheiden, wie dein Werk verwendet wird. Das bedeutet, dass niemand dein Werk kopieren, verbreiten oder verändern darf, ohne deine Erlaubnis. Du kannst Lizenzen vergeben, um anderen die Nutzung deines Werkes zu erlauben, z.B. für einen bestimmten Zeitraum oder unter bestimmten Bedingungen. Plagiate vermeiden : Als Selbständige musst du darauf achten, die Urheberrechte anderer zu respektieren. Das bedeutet, dass du keine geschützten Inhalte ohne Erlaubnis verwenden darfst. Plagiate können rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und deinem Ruf schaden. Vertragliche Regelungen : Wenn du mit anderen zusammenarbeitest oder Dienstleistungen anbietest, ist es ratsam, vertragliche Regelungen zu treffen, die die Nutzung von geschützten Inhalten klar festlegen. So kannst du Missverständnisse vermeiden und deine Rechte wahren. Schutz der eigenen Werke : Um deine eigenen Werke besser zu schützen, kannst du sie registrieren lassen, auch wenn dies in vielen Ländern nicht erforderlich ist. Eine Registrierung kann dir helfen, deine Rechte im Falle von Streitigkeiten leichter durchzusetzen. Das Urheberrecht ist also ein wichtiges Thema für Selbständige, die kreativ tätig sind, da es dir hilft, deine Arbeit zu schützen und fair entlohnt zu werden. Verträge Verträge sind rechtliche Vereinbarungen zwischen dir und deinen Kunden oder Partnern. Sie schützen beide Seiten und definieren die Bedingungen für die Zusammenarbeit. Vermarktung Vermarktung umfasst alle Strategien, um deine Produkte oder Dienstleistungen bekannt zu machen und zu verkaufen. Es ist entscheidend für den Erfolg deines Unternehmens. Website Eine Website ist dein digitales Schaufenster und dient dazu, potenzielle Kunden über dein Angebot zu informieren. Eine professionelle Website kann entscheidend für deinen Erfolg sein. Wachstum Wachstum beschreibt die positive Entwicklung deines Unternehmens, sei es durch Umsatzsteigerung, Kundenzuwachs oder Expansion in neue Märkte. Es ist ein wichtiges Ziel für viele Selbständige. Work-Life-Balance Work-Life-Balance beschreibt das Gleichgewicht zwischen beruflichen Verpflichtungen und persönlichem Leben. Eine gute Balance ist wichtig, um Burnout zu vermeiden und die Lebensqualität zu erhöhen. Ziele Ziele sind spezifische, messbare Ergebnisse, die du in einem bestimmten Zeitraum erreichen möchtest. Sie geben deinem Business eine Richtung und helfen dir, fokussiert zu bleiben. Zielgruppe Deine Zielgruppe sind die Menschen, die am wahrscheinlichsten an deinem Produkt oder deiner Dienstleistung interessiert sind und die du mit deinen Marketingmassnahmen ansprechen willst.
- Vom Balanceakt zur Erfolgsgeschichte: Judith Peters über die Vereinbarkeit von Care-Arbeit und Karriere
Care-Arbeit und finanzielle Unabhängigkeit – ein Thema, das viele Frauen betrifft, aber selten offen diskutiert wird. In meinem letzten Artikel " Geld oder Liebe? Befördert kostenlose Care-Arbeit uns Frauen ins finanzielle Aus? " habe ich genau diese Problematik beleuchtet: die oft unsichtbare, unbezahlte Arbeit, die von Frauen geleistet wird und ihre beruflichen Ambitionen bremst. Aber wie lässt sich dieser Balanceakt zwischen Familie und Selbstständigkeit erfolgreich meistern? Kann man die Lösung in einer fairen Aufteilung finden, oder gibt es andere Wege, Care-Arbeit sichtbar und bezahlt zu machen? Judith Peters , eine selbstständige Unternehmerin, hat ihren ganz eigenen Weg gefunden – und dabei eine Entscheidung getroffen, die für viele überraschend sein könnte: Sie hat ihren Mann in ihr Unternehmen integriert und damit nicht nur ihre berufliche Position gestärkt, sondern auch eine völlig neue Dynamik in ihrer Partnerschaft geschaffen. Wie sie diesen Schritt gegangen ist und welche Hürden sie dabei überwunden hat, erzählt sie uns in diesem Interview. Sei gespannt auf Judiths inspirierende Geschichte und ihre unkonventionelle Lösung für ein altbekanntes Problem. Inhaltsverzeichnis Wie alles begann Von der Idee zum Business Care-Arbeit: Eine innovative Lösung Die süße Freiheit der Selbstständigkeit Finanzielle Unabhängigkeit von Frauen Judith, erzähl doch mal: Was ist dir wichtig? Wer bist du als privater Mensch? Ich bin Judith. Ich bin Bloggerin, Mutter, Unternehmerin, Sportlerin, Kreative. Seit 2009 bin ich selbstständig. Das war eine ganz wichtige Sache in meinem Leben, die enorme Auswirkungen hatte auf alles, was ich gemacht habe. 2011 wurde ich zum ersten Mal Mutter. Das war die zweite große Sache, die enorme Auswirkungen auf mein Leben hatte. Seit 2018 habe ich ein Online-Business. Ich zeige vor allem selbstständigen Frauen, Coaches, Live-Coaches und kreativen Dienstleistern, wie sie mit ihrem Blog ein Business aufbauen, Sichtbarkeit generieren, Angebote entwickeln, Umsatz machen und sich als die Go-to-Person in ihrem Bereich positionieren. Wie alles begann Man merkt dir richtig die Leidenschaft für deine Arbeit an. War das schon immer so? Welche Wünsche und Ziele hattest du als junge Erwachsene? Wie hast du dir dein Leben vorgestellt? Um ganz ehrlich zu sein, hatte ich keine konkrete Vorstellung. Das lag vermutlich daran, dass ich keine positiven Beispiele in meiner Umgebung hatte. Ich war sicher, dass ich nicht so werden wollte wie die Allermeisten. Aber ich habe nicht gewusst, wie ich stattdessen werden will. Die Selbstständigkeit war für mich damals überhaupt keine Option, denn in meinem Umfeld war niemand selbstständig. Alle waren fest angestellt, in verschiedenen Graden der Unzufriedenheit. Ständig hieß es nur: "Noch 3 Tage bis zum Wochenende. Noch 2 Wochen bis zum Urlaub. Ich habe einen Brückentag genommen. Noch 10 Jahre bis zur Rente." Da war mir klar, das ist nicht mein Weg. Aber meine Entscheidung für die Selbstständigkeit fiel zufällig, als ich arbeitslos wurde. Eine Idealvorstellung, was ich mal werden will, wenn ich groß bin, hatte ich nie. Dein Weg wurde ja auch von deinem Mann Laszlo beeinflusst. Wie habt ihr euch kennengelernt? Ich habe Laszlo 2010 kennengelernt, als ich schon eineinhalb Jahre selbstständig war. Bei einem unserer ersten Dates fragte ich ihn, ob er Kinder haben möchte und er antwortete: 'Ja, drei, bevor ich 30 bin". Ich wollte auch unbedingt drei Kinder haben und das war vielleicht der erste Entwurf unserer Lebensvision. Wir haben uns damals nicht viele Gedanken über unsere Lebensweise gemacht. Das kam erst später, als ich 2018 mehrere Krankheiten durchmachte, darunter eine Lungenentzündung und Windpocken. Nach meinem Krankenhausaufenthalt schlug Laszlo vor, ein paar Tage nach Ungarn zu fahren, um zu reflektieren. In Ungarn fragten wir uns: Wie wollen wir leben und arbeiten? Bis dahin hatten wir unsere eigenen Wege und schoben uns am Wochenende die Kinder zu, weil wir müde waren. Wir erkannten, dass es so nicht gut gehen kann. Was den G rundstein für unsere Vision legte. Von der Idee zum Business Was habt ihr euch ausgedacht? Ich hatte einen Kurs zum Aufbau eines Online-Business gekauft, wusste aber nicht, was auf mich zukommen würde. Nach unserem Ungarn-Trip fragte Laszlo: „Wie kann ich dich unterstützen?“ Wir sammelten Ideen. Er könnte mir bei Steuern und technischen Aspekten der Website helfen. Schließlich schlug er vor: „Wie wäre es, wenn ich kündige und wir uns zusammentun?“ Ich war zunächst skeptisch, weil ich dachte, dass wir dann nur noch aufeinanderhocken würden. Aber meine Zweifel verflogen schnell. Im März 2018 trat er mit einem Arbeitsvertrag in mein Business ein und wurde mein erster Angestellter, auch wenn wir gleichberechtigte Partner sind. Was hattet ihr damals beruflich gemacht? Ich war Freelance-Texterin und Laszlo arbeitete im Kundensupport und in der technischen Software-Entwicklung – eine ideale Kompetenzen-Kombination für ein Online-Business. Zunächst unterstützte er mich in meiner Freelance-Tätigkeit, damit ich mehr Stunden bei den Agenturen abrechnen konnte. Ich kümmerte mich um die Kinder und kämpfte mit einem sehr engen Zeitfenster, da die Agenturen immer erst spät in den Tag starteten und Meetings sich entsprechend in den Nachmittag hineinzogen. Wir erkannten schnell, dass das nicht nachhaltig war. Daher begannen wir, unser Business zu skalieren und Online-Kurse zu verkaufen. Mein Wissen kombiniert mit Lazslos technischem Know-how und Kundensupport führte zu überraschend guten Ergebnissen. Diese Kombination war unser Ticket zu unserer persönlichen Lebensvision. Gab es dafür eine Initialzündung? Ein Erlebnis, eine Begegnung, ein Buch oder etwas anderes, das euch inspiriert hat? Rückblickend ist es immer schön, so etwas zu sagen, aber bei uns gab es das nicht. Wir haben einfach gemerkt, dass es so nicht weitergeht. Wir arbeiteten ständig und mussten auch noch schlafen und essen. Ich hatte meine Arbeit als Texterin für die Agenturen wirklich geliebt, aber es wurde zeitlich immer schwieriger. Die Wende kam, als mein Coach Sigrun ankündigte, dass wir einen 4-Wochen-Kurs erstellen sollten. Ich musste mir ein Thema überlegen. Während ich eines Nachts das Kind in den Schlaf wiegte, sammelte ich auf meinem Handy Ideen, was ich anbieten könnte. Das war ziemlich verrückt, da ich ständig aufpassen musste, dass mir das Handy nicht aus der Hand rutscht und auf den Kleinen fällt. So konzipierte ich meinen ersten Online-Kurs. Während eures Businessaufbaus floss das Geld weiterhin aus deiner Arbeit als Texterin, richtig? Genau, ich arbeitete damals als Freelance-Texterin für Werbeagenturen und Unternehmen in und um Stuttgart und war gleichzeitig Dozentin an einer Hochschule für PR, Journalismus, Werbetext und Werbekonzeption. Ganz schön viel! Nebenbei bauten Laszlo und ich unser Online-Business auf. Ich weiß bis heute nicht, wie ich das geschafft habe. Das war der helle Wahnsinn! Ich frage mich: Wie viele Stunden hat ein Tag in Haigerloch? Damals wohnten wir noch in Stuttgart, weil ich dort arbeitete. Wir konnten erst umziehen, als ich die langen Anfahrtswege nicht mehr hatte, da ich die Arbeit als Freelancerin und Dozentin beendet hatte. Mit dem Geld, das du als Texterin verdient hast, hast du auch Laszlo ein Gehalt gezahlt? Genau. Er hat einen regulären Arbeitsvertrag, und alles läuft offiziell über die Steuern. Also keine Schwarzarbeit, wie es bei vielen Frauen der Fall ist, die nebenbei mitarbeiten. Bei uns ist alles klar geregelt, er bekommt sein Gehalt und hat alle Vorteile eines normalen Angestellten, sogar Urlaubstage. Auch wenn wir das in der Realität nicht so genau nehmen (sie grinst). Wie lange hat es gedauert, bis ihr mit dem Online-Business zum ersten Mal Umsatz gemacht habt? Das geschah noch im ersten Jahr. 2018 bot ich diesen kostenlosen 4-Wochen-Onlinekurs an, nicht ganz freiwillig, sondern weil ich durch Sigruns Kurs dazu gebracht wurde. Ich lehrte die Teilnehmer, wie man Werbetexte für Websites schreibt, Claims entwickelt usw. Zu meiner Überraschung erklärten sich vier Menschen bereit, mit mir weiterzuarbeiten. Das war mein erster Umsatz: viermal etwa 800 Euro. Am Ende des Jahres hatte ich meinen ersten nahezu fünfstelligen Launch, weil ich meinen ersten „richtigen Blogkurs“ für 1.000 Euro verkaufte – und zehn Menschen kauften ihn. Das war echt der Hammer! Als BWLerin habe ich natürlich gerechnet: Der Kurs geht sechs Monate, und ich machte in dieser Zeit 10.000 Euro Umsatz. Damit kommt man nicht weit, besonders nicht mit drei Kindern. Also überlegte ich weiter, was ich sonst noch anbieten könnte. So entstanden die nächsten Kurse und Ideen, mit denen ich mich finanzieren konnte. Dennoch dauerte es bis 2021, bis ich das Freelancing und die Dozententätigkeit komplett aufgeben konnte. Und das, obwohl dein Business gleich Anklang fand – das ist ja nicht überall so. Ja, bei mir waren es etwa drei Jahre. Ich hätte sicher früher aufgeben können, aber ich hatte Angst. Das ist für viele Selbstständige ein Thema, wenn sie ins Online-Business starten. Wenn man das Freelancen aufgibt, ist man von den Einnahmen her erst mal bei null. Wovon ernähre ich mich dann? Wie finanziere ich meine Familie? Ich habe drei Kinder, muss Miete zahlen und viele andere Verpflichtungen. Ich verstehe, dass das beängstigend ist. Aber ich hätte bestimmt schon 2019 oder Anfang 2020 aufhören können. Rückblickend weiß ich, dass es funktioniert hätte. Aber vom Mindset her war ich noch nicht bereit. Rückblickend können wir immer kluge Hypothesen aufstellen, das sieht man auch schön am Aktienmarkt. Genau. Für den damaligen Zeitpunkt war das Tempo gut. Und dann kam ja auch Corona, das alles beschleunigte. Mir wurde klar: Ein Online-Business ist der einzige Weg für mich. Ich wollte nicht mehr 1:1 arbeiten. Nicht nur aus Zeit- oder Geldgründen, sondern auch, weil es mir persönlich nicht so sehr liegt. Dann hieß es: Kein Zurück mehr, und ich habe es gewagt. Für mich war immer klar, dass ich mein eigenes Einkommen erwirtschaften und nicht vom Einkommen meines Ehemanns abhängig sein wollte. Das plante ich schon als Jugendliche, weil ich das bei meiner Mutter gesehen habe. Meine Mutter war die einzige glückliche Angestellte in meinem Umfeld, und ich sah, wie finanziell unabhängig und erfolgreich sie als Ärztin war. Deshalb wollte ich immer so viel arbeiten, dass ich mich selbst oder die ganze Familie ernähren konnte. Das Einkommen meines Ehemanns sollte nur ein zusätzliches Einkommen sein. Die 10.000 Euro für den Halbjahreskurs reichten natürlich nicht aus. Daher begann ich, einen Plan aufzustellen. Ich benötigte mindestens 4.000 bis 5.000 Euro pro Monat. Mit einem Online-Business zu einem beliebten Thema ist das relativ einfach zu erreichen – einfacher als als Angestellte. Ich baute das Konzept in Stufen auf. Rückblickend sieht das leicht aus, aber damals hatte ich den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen. Was sollte ich anbieten? Würden die Leute es kaufen? Hinzu kamen die sabotierenden Glaubenssätze, die damit einhergingen. Magst du sagen, wo euer Umsatz heute ungefähr steht? Ihr habt inzwischen mehrere Mitarbeitende, oder? Ja, wir haben mehrere Mitarbeiter und viele, die frei für uns arbeiten. Wir sind jetzt im mittleren sechsstelligen Bereich. Natürlich hätten wir gerne die Umsatzmillion, um mehr bewirken zu können. So könnten wir mehr Mitarbeitende einstellen und ich mich stärker auf meine Kerngebiete konzentrieren. Vielleicht können wir die Million für nächstes oder übernächstes Jahr anpeilen. Care-Arbeit: Eine innovative Lösung Wie teilt ihr euch jetzt eure nichtberuflichen Aufgaben auf, zum Beispiel die Erziehung eurer Kinder? Als ich Laszlo als Mitarbeiter anstellte, machten wir den Deal, dass er mehr Verantwortung für die Kinder übernimmt. Ich musste ihn dazu nicht drängen; er wollte das. Er ist ein aufgeschlossener, positiver Vater. Das ist großartig und der Grund, warum ich mich damals in ihn verliebt habe. Ich wusste, dass ich auf ihn zählen kann. Deshalb kümmerte er sich zunehmend um die Kinder, brachte sie hin und her und übernahm nach und nach auch schulische oder kindergartenbezogene Aufgaben. Er organisierte zum Beispiel Geburtstagsgeschenke oder klärte Spielenachmittage ab. Das erleichterte meine Situation enorm. Diese unsichtbare Belastung hatte mich oft gehemmt. Ich war ständig mit Gedanken an das nächste Stadtfest beschäftigt, für das ich etwas backen musste. Das machte mich verrückt! Ich war daher sehr froh, dass er mir diese Aufgaben abnahm, auch wenn das zu skurrilen Situationen führte. Einmal musste ich Laszlo anrufen, um zu fragen, welche Schuhgröße unsere Tochter hat. Ich wusste es nicht! Das ist echt verrückt! Man würde denken, jede Mutter müsste das wissen, aber ich stand da und wusste es einfach nicht. Ich kannte die Schuhgrössse unserer Tochter nicht! Das war für mich das Zeichen, dass ich erfolgreich die Care-Arbeit und diesen mentalen Ballast abgegeben hatte. Fünf Sekunden lang fühlte ich mich wie eine schlechte Mutter, aber danach ging es mir großartig. Das ist schön. Ihr habt euch klar nach euren Stärken aufgeteilt, ohne Rollenbilder zu bedienen. Ihr habt gesagt: "Was mache ich gut, was machst du gut?" Genau. Im Englischen gibt es den Begriff "Side-Hustle". Damit ist gemeint, dass man neben dem Job etwas startet. Ich bin dafür, weil ich sicherheitsorientiert bin. Ich würde niemals einfach sagen: "Spring einfach rein." Das ist zwar machbar, aber nicht ohne finanziellen Puffer. Sowas sagen nur Männer, die privilegiert sind. Dann kommen solche blöden Tipps, und ich denke mir: "Ja, spring mal als Frau mit drei Kindern." Wie wurde der Switch in den Verantwortungsbereichen von eurer Umgebung aufgenommen? Das ist grundsätzlich kein Problem. Ich glaube, das hängt auch vom Zeitgeist ab. Am Donnerstag haben wir wieder einen Elternabend und wir müssen uns aufteilen, weil er zeitgleich ist. Ich frage mich, wie Alleinerziehende das machen. Ich gehe zu einem Elternabend, Laszlo zum anderen. Dabei sehen wir auch Väter, was zeigt, dass es heute anders ist als vor 20 oder 30 Jahren, als meine Eltern Kinder hatten. Damals war das anders, und vielleicht gibt es Unterschiede zwischen der Schweiz und Deutschland. In Deutschland könnte das traditionelle Rollenbild noch stärker verankert sein. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass sich auch in Süddeutschland, wo ich wohne, die Zeiten ändern. Selbst hier sind die Väter aktiver, und wir wurden bisher nicht schief angeschaut. Ja, das ist cool. Der Wandel passiert überall. In der Schweiz liegt viel Verantwortung direkt bei den Familien. Es gibt kaum Elternzeit, nur wenige Wochen. Der Staat regelt das nicht gut, und oft verdienen Frauen in Anstellungen weniger. Es wäre natürlich kontraproduktiv, dass die weniger verdienende Person 100 Prozent arbeitet, während die besser verdienende bei den Kindern bleibt. Was meist dazu führt, dass die Frauen zu Hause bleiben. Das sehe ich auch in meinem Umfeld. Diese Diskussionen werden ständig neu geführt, und Frauen geraten immer wieder in abhängige Rollen. Sie versuchen, sich das als sinnvolle Entscheidung zu verkaufen. Aber ich hatte von Anfang an das Mindset, dass mein Einkommen für die ganze Familie reichen muss. Das hat mich davor bewahrt, in eine Abhängigkeit zu geraten. Ich sehe viele Freundinnen, Cousinen und andere, die in diese Falle tappen und denken, es sei ihr persönliches Versagen. Dabei ist es ein systemisches Problem. Die süße Freiheit der Selbstständigkeit Du hattest also eine Vision, es anders zu machen, weil du deine Mutter gesehen hast und das Beispiel gut fandest, oder? Ja, genau. Ich wollte so unabhängig sein wie meine Mutter, hatte aber nie eine klare Vorstellung davon, was ich werden will. Früher dachte ich, ich möchte Zahnärztin oder Neurologin werden, wie meine Mutter, aber meine Noten reichten nicht. Ich wollte vieles werden, sogar Künstlerin, aber dafür war ich nicht gut genug. So habe ich meine Vision aus dem zusammengesetzt, was ich nicht erreichen konnte. Ich habe nie so eine klare Vision gehabt, sie hat sich mit der Zeit entwickelt. Zeit ist die wertvollste Ressource. Zeit kann man sich nicht kaufen. Wir können Mitarbeiter einstellen und vieles andere kaufen, aber nicht die Zeit. Dieses Setting ist für mich ein Zeitbeschaffer. Ich möchte nie zurück in eine feste Anstellung. Das Zeitelement mit einer festen Arbeitszeit empfinde ich als überholt. Für andere mag das gut sein, aber ich habe mich in der Festanstellung immer deplatziert gefühlt. Mit meiner nicht ganz durchschnittlichen Persönlichkeit bin ich im Online-Business und einem Familien-Business am besten bedient. Wenn du in einem angestellten Setting funktionierst, ist das für männlich lebende Menschen machbar. Aber als weiblich lebende Person, die Kinder hat, ist das extrem anstrengend und schwierig. Du musst in dieser Anstellung die Zeit X sein und hast nur einen Bruchteil an Zeit für den Rest. Wenn man einmal die Freiheit gekostet hat, kann man kaum zurück. Ich kann nicht zurück zu festen Zeiten, wann Mittagspause ist oder wann ich wo sein muss. Es gibt Tage in meinem Online-Business, an denen ich einfach nicht produktiv bin, weil ich müde oder unkreativ bin. Dann klappe ich den Laptop zu und sage zu Laszlo: "Lass uns zum Ikea fahren, einfach um uns in die Ausstellung zu setzen und so zu tun, als ob wir da leben." Das kann man als Angestellte nicht machen! Finanzielle Unabhängigkeit von Frauen Genau, und wenn du nachts fit bist, kannst du einen Blogartikel schreiben oder deine Ideen umsetzen. Welche Tipps würdest du Frauen geben, die finanziell unabhängig werden wollen? Mir war es immer wichtig, einen finanziellen Puffer zu haben, den ich erst aufbauen musste. Als Selbstständige waren das 10.000 Euro, und jetzt sind es 100.000 Euro. Diese Summe gibt mir Sicherheit und einen guten Schlaf. Natürlich hat man das nicht sofort. Man erarbeitet es sich Schritt für Schritt. Der Blog war für mich der entscheidende Punkt, der mir alles ermöglicht hat. Er war ein wichtiger Teil meiner Unabhängigkeit. Es ist wichtig, ein eigenes Einkommen zu haben, auch wenn es die logischere Entscheidung wäre, zu Hause zu bleiben. Das sorgt dafür, dass die Dynamik in der Partnerschaft nicht kippt. Ich habe viele Partnerschaften scheitern sehen, weil die Frau in Abhängigkeit gerät. Dann verändert sich auch der Respekt des Mannes. Der Blog war der Schlüssel, der mir alles ermöglicht hat. Außerdem ist es wichtig, selbst Geld zu verdienen, auch wenn es schwierig ist. Ich empfehle jeder Frau, sofort einen Blog zu starten, egal über welches Thema. Der Name muss nicht kreativ sein, einfach www.vornamenachname.de oder .at oder .ch. Fang einfach an, denn fast alle großen Namen im Online-Business hatten ihren Blog als Sprungbrett. Man sollte jetzt anfangen, bevor man es braucht. Ja, du sagst es. Als Frau ist es gut, beruflich aktiv zu bleiben. Das hält die Partnerschaft auf Augenhöhe. Ich werde in nächster Zeit über den Begriff der "finanziellen Gewalt" bloggen. Finanzielle Gewalt ist in unserer Gesellschaft nahezu unsichtbar, obwohl sie sehr oft vorkommt. Das Wichtigste in einer Beziehung ist, dass ich sie führe, weil ich es will. Aus meiner Sicht als Finanzmentorin ist es entscheidend, genug Geld zu haben, um einen Job zu kündigen, der mich auslaugt, oder eine ungesunde Beziehung zu beenden. Bei euch beiden ist ja Laszlo der Haupt-Caretaker und wird von dir bezahlt. Ich finde es speziell, dass es sich für Frauen wahrscheinlich komisch anfühlen würde, wenn ihr Mann sie für die Care-Arbeit bezahlen würde. Aber dass du Laszlo bezahlst, fühlt sich nicht komisch an, finde ich. Vielleicht, weil er so einen großen Anteil an diesem Online-Business hat. Das stellt die Augenhöhe her, die man braucht, damit die Beziehung nicht in Schieflage kommt. Es ist nicht so, dass er sich nur um die Kinder kümmert. Wir sind wirklich zu 50 Prozent an diesem Erfolg im Online-Business beteiligt. Das macht viel aus. Welche wichtige Botschaft hast du an andere Frauen? Frauen sollten sich nicht zwischen Karriere und Familie entscheiden müssen, sondern alles haben können, auch wenn das schwierige Entscheidungen erfordert. Das ist oft unbequem und erfordert Mut. Mut ist notwendig, um sich selbstständig zu machen oder Entscheidungen für finanzielle Unabhängigkeit zu treffen. Ich ermutige Frauen, ihre finanzielle Situation zu prüfen und einfach anzufangen, ohne die Technik als Hürde zu sehen. Ich sehe bei Frauen oft, dass sie die Augen vor Finanzfragen verschließen. Sie springen lieber ins Leere, als sich mit Geld auseinanderzusetzen. Es befremdet mich, wie talentiert manche Frauen sind, Beziehungen einzugehen, bei denen sie sofort bei ihrer neuen "Liebe" einziehen, weil sie eine eigene Wohnung nicht finanzieren können. Das sind krasse Situationen. Genau, wir können alles haben. Aber das erfordert, dass wir schwierige Entscheidungen treffen und Wege gehen, die nicht immer bequem sind. Es ist nicht nur unbequem und anstrengend, man braucht auch viel Mut. Man muss den Mut haben, Entscheidungen zu treffen. Der Schritt in die Selbstständigkeit ist ein großer Boost, weil es viel einfacher ist, finanziell unabhängig zu werden als in einer Festanstellung. Wie wichtig ist für dich die finanzielle Unabhängigkeit als Frau? Finanzielle Unabhängigkeit ist für mich unglaublich wichtig. Es geht nicht nur um Selbstständigkeit, sondern auch um Sicherheit. Ohne finanzielle Unabhängigkeit fühle ich mich immer abhängig, was mich daran hindert, freie Entscheidungen zu treffen. Legst du dein Geld an, Judith? Darf ich das fragen? Ja, ich investiere in Aktien, ETFs und etwas Krypto. Laszlo und ich überlegen, wie wir unser Geld sinnvoll anlegen können und investieren derzeit vor allem in ETFs und Fonds. Wer macht das von euch? Das macht mein Partner Laszlo. Zum Abschluss: Hast du noch eine witzige Situation in petto? Ich erinnere mich, dass meine Tochter irgendwann zu mir kam und sagte: „Mama, du bist irgendwie nicht so wie andere Mütter.“ Zuerst dachte ich, sie meint das negativ. Aber sie meinte: „Ausser dir sehe ich keine anderen Mütter auf dem Spielplatz, die die Rutsche runterrutschen.“ (Judith lacht). Ich bin immer die Erste, die die Rutsche runterrutscht und Purzelbäume schlägt. Dann meinte sie: „Mama, du bist anders, du nimmst dir mehr Zeit für uns als die anderen Mamas.“ Ich war so stolz. Wie toll! Ich danke dir für deine Einblicke, Judith. Das wird andere Frauen ermutigen, Unabhängigkeit zu gewinnen. Ich bin gespannt, was die Leserinnen daraus mitnehmen. Danke dir! Danke dir auch! Judiths Geschichte zeigt uns, dass es Wege gibt, die scheinbar unlösbare Herausforderung der Care-Arbeit zu meistern und dennoch beruflich ambitioniert und erfolgreich zu sein. Es braucht Mut, Kreativität und manchmal unkonventionelle Entscheidungen, um ein Gleichgewicht zu finden, das für alle passt. Wenn auch du den Spagat zwischen Care-Arbeit und Selbstständigkeit bewältigen möchtest und Inspiration für deine eigene Lösung suchst, melde dich für ein kostenloses Erstgespräch . Gemeinsam finden wir heraus, wie du deine beruflichen Ziele erreichst, ohne dabei deine persönlichen Prioritäten zu opfern.
- ✨Ein Brief an dein Geld-Ich✨
Hi, ich bin Christine Finanzplanerin und Coach für Nicht-Zahlenmenschinnen. Meine Kundinnen sind Solounternehmerinnen mit Herzblut. Ihre Passion ist es, die eigenen Kund:innen zu unterstützen, ihnen zu helfen, zu beraten und sie glücklich und zufrieden zu machen. Frauen, die in mein Programm kommen, sind selbstreflektiert und haben immens in ihr Wachstum und ihre Expertise investiert. Deshalb können sie sich über viele zufriedene Kunden freuen. Wenn das du bist, ist es jetzt an der Zeit, die Sache mit den Finanzen in Angriff zu nehmen. Ich weiss, dass dir das, als Nicht-Zahlenmenschin, gar nicht so leicht fällt. Deshalb buchen Frauen wie du mein ✨Money Mindshift Mentoring✨ In nur drei Monaten gehst du ➡️ von "Magengrummeln wegen Finanzen" zu 💃 einem entspannten Geld-Mindset und Selbstsicherheit bei allen Finanzentscheidungen ➡️ von Schnappatmung, wenn ein Brief vom Steueramt kommt zu 💃 souveränem Überblick über deine Ein- und Ausgänge sowie künftigen Zahlungen und Investitionen. ➡️ von Information-Overflow, was Geldbegriffe wie Krypto, Vorsorge, Dividenden angeht, zu 💃 einem klaren Bild, was zu dir passt und was DU brauchst und willst. ✨Geldwissen, das Gold wert ist. Individuell auf dich abgestimmt.✨ ✅Finanzmanagement unkompliziert - Once - and forever! ✨Wohlstand in jeder Hinsicht✨ 💫 Für ein unverbindliches Beratungsgespräch, schreibe mir gerne eine Mail an christine@chriscollet.com💫 🎈Mit herzlich liebem Gruss, ✨Chris - deine Finanzmentorin ---- originally posted @linkedin












