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- Monatsspaziergang Oktober
"Ein Spaziergang (im 15. Jahrhundert entlehnt von italienisch sp aziare „sich räumlich ausbreiten, sich ergehen“) ist das Gehen (Ambulieren, Flanieren, Promenieren, Lustwandeln) zum Zeitvertreib und zur Erbauung." Sagt Wikipedia. Ich ambuliere auf Einladung der kreativen Kristina Maria Schaper aus Kopenhagen, die den Monatsspaziergang ins Leben gerufen hat. Weiter heisst es in der freien Internet - Enzyklopädie : Man kann beispielsweise im Wald, in Parks oder den Deich entlang, aber auch in Geschäftsvierteln der Stadt als Flaneur oder zum Schaufensterbummel spazieren. Spaziergänge können der Entspannung, der Erholung oder der beobachtenden und gedankenvollen Muße dienen. Menschen gehen auch wegen der Sonne, der frischen Luft, Bewegung und zum „ Tapetenwechsel “ spazieren . Ein Spazierstock erleichtert und beschwingt das Gehen. Bei mir erleichtert der sogenannte Spazier-Dog das beschwingte Gehen. Im Oktober war ich berauscht von der Pracht der Natur (okay, das bin ich eigentlich immer). Öfter rauschte mir auch das Regenwasser an den Ohren vorbei. Es entstanden einige impressive Fotos. Für den Photowalk entschied ich mich, einen Sonnentag festzuhalten. Herbstweinrot. Ich liebe die nostalgische Jahreszeit. Die Natur lässt's noch Mal krachen. Und Pilze schiessen wie Pilze aus dem Boden ;-) Wir werden reich beschenkt von der Natur. Und sind dennoch (oft) unhöfliche Gäste. Pilz-Poesie. Echt fungi. Gärtner-Glück Und, nun ja: Eicheln. Der dritte Sonntag des Monats Oktober geht in 16 Minuten zu Ende. Laubraschelt schön durch den aktuell kurzärmelsonnigen Herbst, ihr Lieben. Bis bald wieder, beim Photowalk. Eure Chris
- Der Weg zur Gleichberechtigung: Ein Glossar zu Lohn- und Geschlechterunterschieden
Für Frauen ist es wichtig, sich der Unterschiede im Bereich Lohn und Geschlecht bewusst zu sein. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt, um Veränderungen herbeizuführen und eine gerechtere Zukunft für alle zu gestalten. Indem wir die Begriffe und Konzepte verstehen, die mit Gleichstellung und Lohnfragen verbunden sind, können wir informierte Entscheidungen treffen und aktiv zur Förderung von Chancengleichheit beitragen. Dieses Glossar bietet dir einen klaren Überblick über zentrale Begriffe, die dir helfen, diese Themen besser zu begreifen und deine Stimme für eine gerechtere Welt zu erheben. Begriffe auf einen Blick: Klicke auf das Wort für mehr Infos AGEL BIP Care-Arbeit Equal Pay Day Erwerbsquote Gender Data Gap Gender Overall Earnings Gap (GOEG) Gender Pay Gap Gender Pension Gap Geschlechterquote Gläserne Decke Intersektionalität Lohntransparenz Maternity Pay Gap Mütterfalle Sexistische Diskriminierung Strukturelle Benachteiligung Teilzeitfalle Unbezahlte Arbeit Vertikale Segregation Wage Penalty Zeitarmut Zeitvolumen für unbezahlte Arbeit Zweites Einkommen Zwang zur Teilzeit AGEL – Aggregierte Geschlechtsorientierte Einkommenslücke Beschreibt den Unterschied im durchschnittlichen Einkommen von Männern und Frauen über alle Berufe und Branchen hinweg, unter Berücksichtigung von Faktoren wie Teilzeit und Karriereunterbrechungen. BIP – Bruttoinlandsprodukt Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist der Gesamtwert aller in einem Land produzierten Güter und Dienstleistungen. Unbezahlte Care-Arbeit, die überwiegend von Frauen geleistet wird, ist im BIP jedoch nicht enthalten, obwohl sie entscheidend für das Funktionieren der Gesellschaft ist. Care-Arbeit Unbezahlte oder unterbezahlte Arbeit, die für das Wohlbefinden von Menschen notwendig ist (z.B. Pflege, Kinderbetreuung), und größtenteils von Frauen übernommen wird. Equal Pay Day Der Tag, der symbolisiert, bis wann Frauen arbeiten müssen, um das gleiche Jahresgehalt wie Männer im Vorjahr zu erzielen. Er markiert die geschlechtsspezifische Lohnlücke. Erwerbsquote Die Erwerbsquote gibt den Anteil der Bevölkerung an, der einer bezahlten Arbeit nachgeht. Geschlechterdifferenzen in der Erwerbsquote zeigen oft auf, dass Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten oder ganz aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. Gender Data Gap Der Gender Data Gap beschreibt die systematische Vernachlässigung von frauenspezifischen Daten in Forschung und Statistik, was zu falschen Annahmen und Planungen führt, die Frauen benachteiligen können. Gender Overall Earnings Gap (GOEG) Ein Indikator, der die Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen unter Berücksichtigung von Teilzeit, Arbeitsunterbrechungen und anderen Faktoren misst. Gender Pay Gap Der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenlohn von Männern und Frauen. Ein wichtiger Indikator für geschlechtsspezifische Lohnungleichheit. Gender Pension Gap Der Gender Pension Gap beschreibt die Lücke in der Rentenhöhe zwischen Männern und Frauen, die durch ungleiche Erwerbsbiografien, Lohnunterschiede und unbezahlte Care-Arbeit entsteht. Geschlechterquote Eine Regelung oder Empfehlung, nach der ein bestimmter Prozentsatz von Positionen, z.B. in Aufsichtsräten oder Parlamenten, mit Frauen besetzt werden muss, um die Gleichstellung zu fördern. Gläserne Decke Unsichtbare Barrieren, die Frauen und Minderheiten daran hindern, in Führungspositionen aufzusteigen, obwohl es keine formalen Hindernisse gibt. Intersektionalität Die Überschneidung von verschiedenen Diskriminierungsformen, wie Geschlecht, Hautfarbe und soziale Herkunft, die Frauen und Minderheiten besonders betreffen. Lohntransparenz Das Prinzip, Gehälter offenzulegen, um die Gleichbehandlung und Entlohnung zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten und den Gender Pay Gap zu verringern. Maternity Pay Gap Die Einkommenslücke, die durch Mutterschaftsurlaub und Kinderbetreuung entsteht, da Frauen oft ihre Erwerbstätigkeit reduzieren oder pausieren müssen. Mütterfalle Ein Begriff, der beschreibt, wie Mütter nach der Geburt eines Kindes häufig beruflich ins Abseits geraten, da sie aufgrund von Teilzeitarbeit und Karriereunterbrechungen seltener befördert oder schlechter bezahlt werden. Sexistische Diskriminierung Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts, die Frauen oft daran hindert, die gleichen Chancen, Löhne und Aufstiegsmöglichkeiten wie Männer zu erhalten. Strukturelle Benachteiligung Systematische und langfristige Benachteiligungen von Frauen in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wie dem Arbeitsmarkt, der Bildung und dem Rechtssystem. Teilzeitfalle Die Tendenz, dass Frauen nach der Geburt eines Kindes oder zur Pflege von Angehörigen häufig in Teilzeitarbeit verharren, was langfristig ihre Karrierechancen und das Einkommen verringert. Unbezahlte Arbeit Arbeit, die in der Regel nicht bezahlt wird, wie Haushaltstätigkeiten oder die Pflege von Angehörigen. Diese Arbeiten werden überwiegend von Frauen geleistet und sind ein wesentlicher Faktor für den Gender Pay und Pension Gap. Vertikale Segregation Das Phänomen, dass Frauen oft in niedriger bezahlten oder weniger angesehenen Berufen verbleiben und nur schwer in Führungspositionen aufsteigen. Wage Penalty Der "Lohnstrafen"-Effekt beschreibt die negative Auswirkung von Mutterschaft und Care-Verpflichtungen auf das Gehalt von Frauen, die nach Pausen oder in Teilzeit wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen. Zeitarmut Ein Begriff, der beschreibt, wie insbesondere Frauen durch die Doppelbelastung von Erwerbsarbeit und Care-Arbeit weniger Freizeit und Erholungsmöglichkeiten haben, was ihre Lebensqualität und Gesundheit beeinträchtigt. Zeitvolumen für unbezahlte Arbeit Die Anzahl an Stunden, die Frauen im Durchschnitt für unbezahlte Arbeit, wie Kinderbetreuung, Hausarbeit oder die Pflege von Angehörigen, aufwenden. Dieses Zeitvolumen ist oft deutlich höher als bei Männern und führt zu Ungleichheiten in der Erwerbsarbeit. Zweites Einkommen Die Tendenz, dass das Einkommen von Frauen oft als „Zweites Einkommen“ betrachtet wird, was zu geringerer Wertschätzung ihrer Arbeit und zu Entscheidungen führt, die ihre berufliche Karriere unterordnen. Zwang zur Teilzeit Ein strukturelles Phänomen, das Frauen oft in Teilzeitarbeit zwingt, da sie die Hauptlast der Care-Arbeit tragen. Dies führt zu weniger Einkommen und schlechteren Karrierechancen.
- Wie dein Money Mindset deinen Umgang mit Geld beeinflusst
Finanzpersönlichkeiten entzaubert: Wie tickst du wirklich mit deinem Geld?" Bist du die Pfennigfuchserin, die jeden Cent umdreht, oder die Draufgängerin, die mutig in neue Projekte investiert? Deine Geldpersönlichkeit und dein Money Mindset steuern dein Leben und dein Business, und es ist höchste Zeit, sie zu entschlüsseln! Als Solounternehmerin willst du wissen, wie du tickst, um kluge Entscheidungen zu treffen. In diesem Artikel kommen wir den Geheimnissen deiner finanziellen DNA auf die Spur und ich zeige dir, wie du deinen Umgang mit Geld revolutionieren kannst. Deine finanzielle Einstellung und Verhaltensweisen haben oft ihre Wurzeln in deiner Lebensgeschichte. Finde heraus, wie deine Biografie deinen Geldtyp geformt hat. Inhaltsverzeichnis Was hat dein Money Mindset geprägt? Was beeinflusst heute deinen Umgang mit Geld? Welcher Geldtyp bist du? Mit diesen 5 Fragen kommst du deinem Money Mindset auf die Spur Das alles durchzuarbeiten, dauert zu lange? Die Abkürzung. Was hat dein Money Mindset geprägt? Deine persönliche Geldbiografie beginnt bereits in der Kindheit und wird durch unterschiedliche Faktoren geformt und beeinflusst. Insbesondere diese 5 Aspekte spielen eine bedeutsame Rolle: Familiäre Prägungen: Deine ersten Erfahrungen mit Finanzen hast du wahrscheinlich durch deine Eltern oder Erziehungsberechtigten gemacht. War Geld in deiner Familie immer knapp oder gab es genug? Haben deine Eltern dir beigebracht, das Geld von Opa ins Sparschwein zu stecken oder war es schneller wieder ausgegeben, als du "Danke" sagen konntest? Diese frühen Erfahrungen formen oft deinen späteren Umgang mit Geld und können dich entweder zum vorsichtigen Sparer oder zum risikobereiten Investor machen. Kulturelle Einflüsse: Von der Kultur, in der wir aufwachsen, bleiben wir nicht unberührt. Auch nicht in Bezug auf unseren Umgang mit Finanzen und unserem Money Mindset. In manchen Kulturen wird Wert auf Sparsamkeit und finanzielle Sicherheit gelegt, während es in anderen üblich ist, sein Geld rasch in neue Dinge zu investieren. Diese kulturellen Normen und Werte können einen enormen Einfluss darauf haben, wie du über Geld denkst. Persönliche Erlebnisse: Besondere Ereignisse in deinem Leben, wie zum Beispiel finanzielle Krisen, Jobverluste oder berufliche Erfolge , können deine Geld persönlichkeit stark beeinflussen. Wenn wider dein Erwarten auf deinem Konto plötzlich Ebbe herrscht, kann dich das in Zukunft vorsichtiger machen. Ein plötzlicher Geldsegen hingegen kann dein Vertrauen darin stärken, auch mal ein finanzielles Risiko einzugehen. Bildung und Wissen: Hast du in der Schule oder durch eigene Initiative viel über Finanzen gelernt oder hattest du wenig Zugang zu finanziellem Know-how? Menschen mit umfassender finanzieller Bildung treffen eher fundierte Entscheidungen und können Risiken besser einschätzen. Berufliche Erfahrungen: Als Solounternehmerin hast du wahrscheinlich vor deiner Selbständigkeit verschiedene berufliche Erfahrungen gesammelt, die deine Geldpersönlichkeit beeinflusst haben. Hast du eher in sicheren Jobs gearbeitet oder dich oft in neue, ungewisse Projekte gestürzt? Deine beruflichen Erfolge und Misserfolge tragen massgeblich dazu bei, wie du mit Geld umgehst. Was beeinflusst heute deinen Umgang mit Geld? Nachdem du die Ursprünge und Einflüsse auf dein Money Mindset und deinen Umgang mit Geld angeschaut hast, beleuchte die einzelnen Aspekte, die einen Geldtyp ausmachen, etwas näher. Jeder dieser Punkte trägt dazu bei, wie du finanzielle Entscheidungen triffst und welche Strategien du verfolgst. Es gibt 5 zentrale Elemente, die deine Geldpersönlichkeit ausmachen: Risikobereitschaft Bist du eine vorsichtige Zauderin oder eine wagemutige Abenteuerin? Deine Risikobereitschaft bestimmt, ob du auf sicherem Terrain bleibst oder die Grenzen deiner Finanzen erforschst. Wirf einen Blick auf deine DNA und finde heraus, ob du dazu geboren bist, Risiken zu wagen oder lieber auf Nummer sicher zu gehen. Sparverhalten Bist du ein Sparfuchs oder ein Spendenvogel? Auch das spielt eine Rolle. Ob du jeden Cent zählst oder dein Geld freigiebig aus dem Fenster flattern lässt, verrät viel über deine finanziellen Prioritäten. Stell dein Sparverhalten auf den Prüfstand und finde heraus, ob dein Geld für dich arbeitet oder wie Sand durch deine Finger rieselt. Investitionsstrategien Vom sicheren Hafen bis hin zum wilden Westen der Finanzmärkte – deine Investitionsstrategien zeigen, wie du dein Geld anlegst und vermehrst. Bist du ein konservativer Anleger oder ein risikofreudiger Spekulant? Oder vermeidest du das Thema bisher vielleicht ganz? Nimm dir die Zeit, deine bisherigen Gewohnheiten zu überdenken und sicherzustellen, dass du den richtigen Weg verfolgst, um dein Business auf sichere Beine zu stellen. Und, ganz nebenbei, dein Konto zu füllen. Konsumverhalten Shopaholic oder Sparschwein? Ob du in Luxus schwelgst oder den minimalistischen Lebensstil bevorzugst, sagt viel über deine Prioritäten und Werte aus. Auch hier darfst du genauer hinschauen. Halte mal einen Moment inne und frag dich: Gebe ich mein Geld für Dinge aus, die mir wirklich wichtig sind? Schuldenmanagement Schulden sind wie ein dicker Felsbrocken, der auf deinen Finanzen lastet. Bist du ein Schuldenvermeider oder ein Schuldenjongleur? Dein Umgang mit Schulden kann darüber entscheiden, ob du finanzielle Freiheit erlangst oder in einem Schuldensumpf versinkst. Grade bei Schulden kommt ein grosses Money Mindset Thema ins Spiel, dass uns oft gradezu in eine Handlungsstarre verfallen lässt: die Scham. Wir schämen uns und wagen deshalb nicht, uns Hilfe zu holen. Gemeinsam können wir einen Blick darauf werfen, wie du dieses Thema in den Griff bekommst und zu einem schuldenfreien Leben abbiegst. Welcher Geldtyp bist du? Schluss mit dem Rätselraten! Es ist Zeit, deinen Geldtyp zu entschlüsseln und dein finanzielles Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Mit meinen praktischen Aufgaben und Reflexionsfragen kommst du deinem Geldtyp auf die Spur und kannst gezielt an deinen finanziellen Gewohnheiten arbeiten. Neugierig, den Code zu deinem Wohlstand zu knacken? Diese 5 Grundpfeiler – Risikobereitschaft, Sparverhalten, Investitionsstrategien, Konsumverhalten und Schuldenmanagement – sind die Basis deiner Geldpersönlichkeit. Sie beeinflussen deine finanziellen Entscheidungen und welche Strategien du verfolgst, um persönliche und geschäftliche Ziele zu erreichen. Indem du dir dieser tragenden Säulen bewusst wirst, kannst du gezielt an deinen Gewohnheiten arbeiten und deine Geldpersönlichkeit stärken und weiterentwickeln. Mit diesen 5 Fragen kommst du deinem Money Mindset auf die Spur Deinen eigenen Geldtyp und dein individuelles Money-Mindset zu erkennen, ist der erste Schritt, um bewusstere finanzielle Entscheidungen zu treffen und erfolgreicher - reicher an Erfolg - zu werden. Wer will das nicht? Diese Aufgaben und Reflexionsfragen können dir helfen, deine Geldpersönlichkeit besser zu verstehen: Aufgabe 1: Wirf einen Blick zurück in deine Kindheit Überlege dir, welche finanziellen Botschaften und Verhaltensweisen du in deiner Kindheit mitbekommen hast. Welche Einstellung hatten deine Eltern oder Erziehungsberechtigten zu Geld? Wurde Geld in deiner Familie eher gespart oder schnell ausgegeben? Wie haben sich finanzielle Krisen oder Erfolge auf dich ausgewirkt? Schreibe deine Erinnerungen und Erfahrungen auf und reflektiere, wie diese deine heutige Einstellung zu Geld beeinflussen. Aufgabe 2: Analysiere, wie du momentan mit Finanzen umgehst Schnapp dir ein Blatt Papier oder öffne ein leeres Textdokument und erstelle eine Übersicht über deine aktuellen finanziellen Gewohnheiten. Wie gehst du mit deinem Einkommen um? Wie viel sparst du monatlich? Welche Art von Investitionen bevorzugst du? Wie gehst du mit Schulden um? Notiere deine Antworten und schaue, ob du Muster oder Tendenzen erkennst, die auf einen bestimmten Geldtyp hindeuten. Aufgabe 3: Schätze deine Risikobereitschaft ein Schau dir anschliessend an, wie risikobereit du in bestimmten Situationen bist und mach dir ebenfalls Notizen. Wie reagierst du auf finanzielle Unsicherheiten? Bist du bereit, in riskantere, aber vielleicht gewinnbringendere Anlagen und in dich selbst zu investieren? Wie gehst du mit finanziellen Rückschlägen um? Wenn du deine Risikobereitschaft ehrlich einschätzt, kann dir das dabei helfen, deine finanziellen Wachstumschancen besser zu verstehen und entsprechende Strategien zu planen. Aufgabe 4: Beobachte, wofür du Geld ausgibst Beobachte eine Woche lang dein Konsumverhalten und führe ein Tagebuch darüber. Welche Ausgaben sind für dich unverzichtbar? Wofür gibst du gerne Geld aus, und wo hältst du dich zurück? Welche Käufe bereiten dir besonders viel Freude? Welche sind mit Schuldgefühlen verbunden? Diese Beobachtungen können dir aufzeigen, welche Bedürfnisse und Prioritäten du in Geldangelegenheiten hast. Aufgabe 5: Kläre deine Ziele und Werte Reflektiere, was deine langfristigen finanziellen Ziele und persönlichen Werte sind. Was möchtest du finanziell in den nächsten 5 bis 10 Jahren erreichen? Welche Rolle spielen finanzielle Sicherheit, Unabhängigkeit oder Luxus in deinem Leben? Wie wichtig ist es dir, für Notfälle vorzusorgen oder in zukünftige Projekte zu investieren? Welche Ziele soll dein Unternehmen erreichen? Wenn du dies klar definierst, verstehst du besser, welche Aspekte deines Geldtyps dir helfen oder dich ausbremsen. Jetzt bist du dran! Ich wünsche dir eine Menge Spass und Inspiration dabei, dein Finanz-Ich zu erkunden. Teile deine Erkenntnisse gerne in den Kommentaren. Ich freue mich darauf! Das alles durchzuarbeiten, dauert zu lange? Dann nimm die Abkürzung und knacke innerhalb von wenigen Minuten den Geheimcode deiner finanziellen Persönlichkeit! Mein Geldtypen-Test ist wie ein Spiegel für deine Finanzseele. Einmal hineingeschaut, erkennst du, wie du in Gelddingen gestrickt bist. Er besteht aus etwas 40 Fragen. Nimm' also gerne eine Tasse Kaffee und Tee zur Hand und mache es dir gemütlich. Das Ausfüllen wird cirka 10 min in Anspruch nehmen. Du bekommst nach dem Test ein personalisiertes E-Book, das dich dabei unterstützt, deine finanziellen Themen und Herausforderungen in den Griff zu bekommen – und zwar so, wie es sich für dich gut anfühlt! Es enthält sofort umsetzbare, auf deinen Geldtyp abgestimmte Tipps für dich. Und das Beste daran? Es kostet dich keinen Cent! Klingt nach einem Deal? 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- Was will ich als Finanzmentorin für Frauen bewirken?
Beobachtest du auch manchmal die Ringe aus Wellen, die im Wasser entstehen, wenn du einen Stein hineinwirfst? Wie beim Stein, so wünschen auch wir uns, dass unser Dasein eine Bedeutung hat und Kreise zieht. Positive Vibes! Doch wie stellen wir das an? Und welcher Art sollen unsere Kreise sein? Judith Peters ruft mit #Blog Your Purpose zu einer neuen Challenge auf. Ihr Stein hüpft über das Wasser, hunderte Male. Überall, wo er die Oberfläche berührt, entsteht ein Blogartikel. So auch hier. Der Veröffentlichungstag fällt genau auf meinen Übergang ins 57. Lebensjahr. Eine Steilvorlage, mich mit dem Thema zu beschäftigen! Welche Spuren will ich auf der Welt hinterlassen? Die Frage klingt so einfach! Tatsächlich ist mir bisher noch kein Blogartikel so schwer gefallen wie dieser. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich grade in einer der aufwühlendsten Umbruchphasen meines Daseins befinde - den Wexxeljahren. Ich schreibe das bewusst mit zwei X, da es eine Zeit zu sein scheint, in der ich meine Weiblichkeit nochmals ganz neu denken und leben darf. "Die Wechseljahre bestehen aus einer Phase von Hitzewallungen und körperlichen Veränderungen, dann sind sie auch schon durch", dachte ich. Bei senioren Frauen in ihren Siebzigern und höher löse ich mit dieser Theorie regelmässig Gelächter aus und sie bescheinigen mir gut gelaunt, dass ich mit 10 - 15 Jahren "Baustellen-Feeling" rechnen könne. "Aber danach wird es nochmal richtig gut!" schieben sie meist vergnügt nach. Keine Ahnung, wo in dieser Entwicklung ich mich grade befinde. Jedenfalls bleibt kein Stein auf dem Anderen. Freundschaften, Berufungen, Hobbies, die Liebe - alles wird hinterfragt, reflektiert und mit neuer Wertigkeit wieder zusammengebaut. Auch das bestehende Angebot in meinem jungen Online-Business fühlt sich noch nicht 100% stimmig an. Also: Nichts wie weg von der Symptom-Behandlung. Ich mache mich auf die Suche nach meinen Wurzeln. Den Umgang von Frauen mit Geld revolutionieren Das wünsche ich mir und daran will ich mitwirken. Die Finanzen entspannt im Griff zu haben, soll für alle Frauen so easy und selbstverständlich wie Zähneputzen werden. Dass dies längst nicht der Fall ist, habe ich kürzlich im Gespräch mit vier fabelhaften, klugen und kreativen Berufsfrauen wieder erlebt. . Als es um die Dauer meines neuen Angebots ging, meinte jemand: "Bitte mach' das Programm so kurz wie möglich, höchstens vier Wochen. Die Vorstellung, mich drei Monate lang mit Finanzen auseinander zu setzen, schreckt mich voll ab!" Ich weiss aus Erfahrung, dass dieses Gefühl von "ich sollte mal, ich will aber überhaupt nicht" im Umgang mit Geld bei Solo-Unternehmerinnen keine Seltenheit ist. Aber woher kommt das? Ich frage mal die Künstliche Intelligenz, KIm , wie ich sie nenne, was das Weltwissen dazu meint. Warum finden Frauen das Thema "Finanzen" ätzend? Die KI antwortet: Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Frauen das Thema "Finanzen" ätzend finden. Es gibt viele Frauen, die sich für Finanzen interessieren und sich aktiv damit auseinandersetzen. Allerdings gibt es einige mögliche Gründe, warum manche Frauen das Thema weniger ansprechend finden könnten: Kulturelle Normen und Erziehung: In einigen Gesellschaften werden Frauen traditionell dazu erzogen, sich mehr um soziale und familiäre Angelegenheiten zu kümmern, während Männer als Hauptverdiener angesehen werden. Dies kann dazu führen, dass Frauen weniger Aufmerksamkeit auf finanzielle Angelegenheiten legen und weniger Vertrauen in ihre Fähigkeiten in diesem Bereich haben. Mangelnde Sichtbarkeit von Frauen in der Finanzwelt: Historisch gesehen war die Finanzbranche von Männern dominiert, und Frauen waren in diesem Bereich unterrepräsentiert. Dies könnte dazu führen, dass Frauen das Gefühl haben, dass Finanzen nicht für sie bestimmt sind oder dass sie nicht genug Wissen oder Kompetenz in diesem Bereich haben. Komplexität und Fachjargon: Das Thema Finanzen kann mit komplexen Konzepten, Terminologie und Zahlen verbunden sein. Wenn Frauen nicht ausreichend in Finanzthemen geschult oder ermutigt wurden, sich damit auseinanderzusetzen, könnten sie das Thema als überwältigend oder langweilig empfinden. Negative Erfahrungen oder Unsicherheit: Frauen könnten negative Erfahrungen mit Finanzen gemacht haben, sei es durch schlechte Beratung, Verluste oder undurchsichtige finanzielle Produkte. Solche Erfahrungen könnten dazu führen, dass sie das Thema Finanzen meiden oder als frustrierend empfinden. Gut zusammengefasst, KIm! Widersprüchliche Botschaften Ist dir schon mal aufgefallen, dass Julia Roberts in "Pretty Woman" am Ende all ihr Geld weggibt und quasi mittellos ein neues Leben beginnen will? Erst dann, als sie gar nichts mehr hat, kommt Richard Gere ums Eck und die Feuerleiter hinauf, um ihr seine Liebe zu gestehen. Geben bis nichts mehr geht Wie im Märchen vom Sterntaler. Nur dass in dieser Geschichte das Mädchen etwas andere Gründe hatte, seine Kleiner auszuziehen ;-). Wird uns hier grenzenlose, sich selbstzerstörende Naivität als eine erstrebenswerte weibliche Eigenschaft untergejubelt? Ausziehen ist okay, alle anderen mehr zu lieben als sich selbst ist okay, zu geben bis man nichts mehr hat ist ehrenhaft. Naiv zu sein wird belohnt?! Jede Hilfe ablehnen und dennoch alles bekommen Das Girl in Shades of Grey wollte den Laptop von "ihm" natürlich nicht. Auch nicht den Kleinwagen. Oder den Ausflug mit dem Hubschrauber (schon wieder, siehe Pretty Woman). Kleiner Sidekick: Seit dem Hubschrauberausflug von Julia Roberts in die Mailänder (?) Oper haben in romantischen Movies Heerscharen von scheinbar wenig gebildeten Frauen in Opern wässrige Augen bekommen. Und so die wohlhabenden männlichen Begleiter "in sich verliebt gemacht". Unsere Gehirne werden subtil mit dem Grauschleier der liebenswürdigen, sich völlig nicht um sich selbst kümmernden "idealen Frau" überzogen, die jede Unterstützung eines männlichen Gönners natürlich ablehnt (aber hallo, das wäre es aber auch!) und dennoch...abra kadabra, am Ende alles bekommt. Einschliesslich gutaussehendem Junggesellen mit speziellen Neigungen. Bizarre Verhaltensvorgaben Vielleicht bist du dem Brainwash in romantischen Komödien nicht ausgesetzt, weil du lieber Starwars schaust. Aber ist das nicht komisch: A) Eine Frau, die einen gut verdienenden Mann heiratet (= indirektes Geld), ist völlig in Ordnung. B) Eine Frau, die nach einer Gehaltserhöhung fragt (= direktes Geld), die ist schon " ganz schön selbstbewusst!" und eher suspekt. Jedenfalls wird ihr das nicht selten so gespiegelt. Leider schreckt die Mehrzahl der Frauen auch im 2023 davor zurück, ihren Lohn zu verhandeln. Es ist mir immer ein besonderes Vergnügen, in Coachings mit tollen Berufsfrauen neue Strategien zu entwickeln. Der Anruf, nachdem sie die Lohnverhandlung erfolgreich gemanaged hat und der Selbstbewusstseinsboost, den sie dadurch erlebt, ist unbezahlbar. C) Frauen, die liebevoll und jahrelang Kinder gross ziehen und die Eltern pflegen, verrichten eine "soooo wertvolle Arbeit", gemäss gesellschaftlichem Tenor. Seltsamer Weise speisen wir diesen Einsatz aber mit bestenfalls einem Taschengeld ab. Was, wenn die Frau vom Mann erwarten würde, dass er seine Eltern selber pflegt? Komische Vorstellung, oder? Auch für mich, übrigens! Sollte uns das nicht zu denken geben? Mangel an Vorbildern Geld ist in unserer Gesellschaft meist patriachalisch männlich konnotiert. Wir sind umgeben von Wettbewerb, Kapitalismus, Höher-Schneller-Weiter, Gewinnern und Verlierern, Superreichtum, Marktschreier-Marketing, irrsinnigen Bonuszahlungen, der Stärkere gewinnt Mentalität, Machtkämpfen, Hochgeschwindigkeitsmaschinen, der Börse, Finanzinstrumenten die kein Mensch mehr versteht etc pp. Alles Dinge, denen weibliche Menschen eher weniger zugeneigt sind. Kein Wunder also, dass Frauen kaum Lust haben, sich mit finanziellen Angelegenheiten näher zu beschäftigen. Wohlgemerkt: Ich strahle hier mit einem Scheinwerfer auf gewisse Schmerzpunkte. Selbstverständlich ist die Thematik viel komplexer und vielfältiger. Dennoch: Wenn ich eine Lösung zu einem Problem finden will, ist es hilfreich, meine Aufmerksamkeit auf bestimmte Punkte zu fokussieren. Die Finanzwelt darf weiblicher werden Was wäre, wenn wir die Finanzwelt mit authentischer weiblicher Energie fluten? Was käme neu hinzu? "Eva war nur eine Rippe von Adam!" - Das war das Lieblingsargument meiner Brüder. Sie bekräftigten damit ihre These, dass ich als Mädchen weniger wert sei und auch weniger "zu sagen" hatte. Mein Vater war zu diesem Zeitpunkt schon krank und die Jungs, 10 und 12 Jahre älter als ich, versuchten wahrscheinlich, ihren Platz in dieser neuen Familiendynamik zu finden. Meine Mutter hielt sich raus. Diese Frauenbilder, die mir absolut nicht gefielen, führten dazu, dass aus mir ein äusserst schlagfertiges kleines Mädchen und eine um keine Antwort verlegene junge Frau wurde. Vielleicht hat es sogar meinen Forscherdrang befördert: Ich las immer sehr viel, um herauszufinden, "wie die Dinge wirklich sind". Viele Jahre später würde mir diese weibliche Unerschrockenheit helfen, Seminare mit einem Raum voll männlicher Führungskräfte zu leiten. Ich hatte keine Angst mehr vor kritischen Fragen oder Anspielungen. Im verbalen Tennisspiel gewann ich alle Bälle und den Respekt der Anwesenden für mich. Das war vor ungefähr 20 Jahren. Und es fühlte sich erstmal gut an. Aber - ganz ehrlich? Es hat mich auch ganz schön viel gekostet, immer in diesem Modus, der nicht freiwillig gewählt war, zu operieren. Übrigens, was die biblische Geschichte und die Interpretation meiner Brüder bezüglich der Rippe Adams anbelangt: Die entsprechende Stelle im Text kann mit "Rippe" oder mit "Seite" übersetzt werden. Bei letzterem wäre es so, dass Gott ein Wesen schuf. Aus einer Seite davon machte er die Frau, aus der anderen den Mann. Sorry, Bros! Ein Umgang mit Geld, der unsere Werte widerspiegelt Mir fallen Stichworte ein wie Nachhaltigkeit Gerechtigkeit Gemeinschaft Als Finanzmentorin ist es mir ein Anliegen, dass ich Frauen zu diesem Thema ins Boot holen kann. Es ist einfach zu wichtig - für jede Einzelne von uns. Und auch für uns alle, als Gesellschaft. Geldwissen und Coaching für weibliche Finanzbedürfnisse Umgehen mit Geld - so selbstverständlich wie Zähneputzen Sind wir ehrlich: Jede von uns hat gerne ein paar Scheine im Geldbeutel. Du willst dich sicher fühlen, dir den Abend mit Freundinnen im Restaurant leisten können, bei einem Mann aus Liebe bleiben (statt aus finanzieller Not), etwas bewirken... Geld - Glück - Gelassenheit Das wünsche ich mir für jede Frau! Viel zu oft sehe ich uns funktionieren, am Rande unserer Kraft agieren, alles für jeden tun zu wollen. Nur auf uns selbst, da schauen wir am Allerwenigsten. Wir verschenken unsere Zeit, als wäre sie unendlich. Teils verschleudern wir sie regelrecht. Am Ende des Tages fehlt uns die Kraft, uns ums Geld zu kümmern. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne Das gilt auch für die ersten Schritte in ein neues Geld-Bewusstsein. Es kann beängstigend sein, wenn wir es wagen, unsere finanzielle Situation anzuschauen. Aber: Wenn du losläufst, kommt dir das Leben entgegen. Versprochen. Und ganz zum Schluss... Sternenstaub, bitte! Auch bei meinem letzten Abgang werde ich versuchen, mich "französisch zu verabschieden", d.h. mich unauffällig davonschleichen. So, wie ich es heute schon auf Partys immer tue ;-) Und dann... Will ich auf einem meiner Lieblingsflüsse frei fliegen. Also, meine Asche . Ich werde zu Sternenstaub, verbinde mich vollends mit der Natur, die ich schon mein ganzes Leben lang geliebt habe. Mein Herz, vielleicht will es weiterschlagen, in einem anderen Leben. Worte, die die Seele berühren Wenn ich ein paar hinterlassen hätte - das fände ich schön. Heerscharen von finanzentspannten, selbstbestimmten, glücklichen Frauen, die die Welt Tag für Tag und Schritt für Schritt zu einem lebenswerteren Ort für alle machen. Das wär's! Wenn ich dazu anstiften konnte, dann hat alles gepasst!
- [Blogparade] Gänsehautmoment: Ein unvergessliches Erlebnis als Selbständige
Die Selbstständigkeit ist ein Abenteuer, das uns mit einer Vielfalt an neuen Situationen und damit einhergehenden Gefühlen konfrontiert. Diese erlebe ich sowohl in meiner Rolle als Finanzmentorin für selbständige Frauen, als auch ganz direkt und hautnah, da ich selbst seit einigen Jahr selbständig bin. Welcher Gänsehautmoment, welches unvergessliche Erlebnis kommt dir als erstes in den Sinn, wenn du über deine Selbständigkeit nachdenkst? Wie kam es dazu? Erzähl' uns davon in der Blogparade. Gleichgültig, ob du von einer bestimmten Herausforderung, die du gemeistert hast, einem Mutausbruch und wohin er dich geführt hat, einem Fehler und der wertvollen Lektion, die du gelernt hast oder von etwas ganz anderem berichten willst - tu'es! Wahrscheinlich gibt es noch so viel mehr, an das ich grade gar nicht denke - bis ich deinen Artikel lesen darf. Ich bin so gespannt! Und mache einen Freudentanz, wenn ich von dir einen Beitrag zu meiner Blogparade erhalte, versprochen! Inhaltsverzeichnis Was ist eine Blogparade? 6 1/2 Gründe warum du mitmachen solltest Abgabefrist für deinen Beitrag So nimmst du an dieser Blogparade teil Leitfragen zur Blogparade (Inspiration) Lass' die Tasten klimpern Was ist eine Blogparade? Eine Blogparade ist ein Aufruf zu einer Gemeinschaftsaktion zwischen Bloggern . Die Veranstalterin der Blogparade gibt ein Thema vor - wie ich grade. Alle, die an der Blogparade teilnehmen wollen, schreiben auf ihrem Blog einen Beitrag, in welchem sie ihre eigenen Gedanken zum Oberthema der Blogparade äussern. Danach verlinken sie den Artikel unter dem ursprünglichen Aufruf zu der Blogparade. Teilnehmen kann jede/r, die einen eigenen Blog hat und Lust, über das Thema zu schreiben. 6 1/2 Gründe, warum du mitmachen solltest Du schreibst einen klickstarken persönlichen Blogartikel . Deine Zielgruppe wird ihn lieben , weil du etwas Authentisches von dir erzählst und sie merken, dass du echt bist. Du erhöhst die Views auf deiner Webseite und wirst für viele neue Menschen sichtbar. Neue Leser:innen lernen dich näher kennen, erfahren etwas über deinen Weg in die Selbständigkeit und werden optimaler Weise neugierig auf dein Angebot. Du stellst vielleicht fest, dass dir beim Aufschreiben eines Erlebnisses aus deiner BusinessStory ganz neue Erkenntnisse oder Ideen kommen, die du bisher nicht auf dem Radar hattest. Durch die anderen Blogartikel zum Thema erfährst du Verbundenheit, Gemeinschaft, Austausch und auch Inspiration. Du sorgst dafür, dass ich glücklich grinsend vor mich hinschaukle, weil du an meiner Blogparade teilnimmst. Danke, by the way! NEU: Verlängerte Abgabefrist für deinen Blogartikel: Freitag, 6. 9. 2024 um 17:00 Uhr, hier in den Kommentaren So nimmst du an dieser Blogparade teil: Schreibe einen Beitrag über " Gänsehautmoment: Ein unvergessliches Erlebnis als Selbständige ". Gib' deinem Artikel einen eigenen Titel (bitte nicht denjenigen dieser Blogparade verwenden, da das Verwirrung stiften würde). Verlinke die Blogparad e " Gänsehautmoment: Ein unvergessliches Erlebnis als Selbständige " in deiner Einleitung. Sobald du deinen Blogartikel veröffentlicht hast: Kommentiere hier unter dieser Blogparade mit einem kurzen Text und dem Link zu deinem eigenen Blogartikel. Bist du auf Instagram , folge meinem Account @chriscolletcoaching und verwende den Hashta g #BlogparadeEmotionaleBusinessMomente , dami t ich deinen Beitrag dort finden kann. Das Gleiche gilt für Facebook und für LinkedIn Die Blogparade wurde verlängert bis Freitag, 06.09.2024 um 17:00 Uhr. Bis dahin kannst du deinen Beitrag zu meiner Blogparade hier im Kommentarbereich hinterlassen! Im Verlauf der Blogparade und beim zusammenfassenden Abschluss werde ich mit verschiedenen Aktionen auf die Beiträge aufmerksam machen. So erhält dein Blogartikel mehr Reichweite. Noch mehr positive Effekte können wir erzielen, wenn auch du, z.B. durch Posts auf Social Media, in deinem Newsletter etc, auf deinen Artikel und /oder diese Blogparade aufmerksam machen magst. Leitfragen zur Blogparade - zur Inspiration Hier sind einige optionale Leitfragen und Impulse, die dir als Orientierung oder Anregung dienen können: Was war ein großer Wow-Moment in deiner Selbständigkeit? Gab es eine Situation, in der dir - metaphorisch oder real - der Angstschweiss auf der Stirn stand? Bei welchem Erlebnis lief dir vor Freude oder Erleichterung eine Gänsehaut den Rücken runter? Wann hast du unerwartete Hilfe bekommen oder es ist etwas geschehen, das dich total berührt hat? Erzähl uns von einer Erfahrung, der dir einen richtigen Schreck eingejagt hat. Welcher Glücksmoment ist dir besonders in Erinnerung geblieben und warum? Hattest du schon mal eine Herausforderung, die dich so richtig durchgeschüttelt hat? Gab' es eine Situation, in der du allen Mut zusammen nehmen musstest, für das, was du dann tatest? Gerne kannst du natürlich auch eigene Fragen stellen und beantworten! Lass' die Tasten klimpern! Ich freue mich und bin schon sehr gespannt auf deinen wundervollen Blogartikel. Meinen eigenen Beitrag zu „ Gänsehautmoment: Ein unvergessliches Erlebnis als Selbständige“ liest du in Kürze hier (Link ). Bitte vergiss' nicht, den Link zu deinem Blogartikel hier in den Kommentaren zu hinterlassen, damit ihn möglichst viele Menschen (auch) aus meinem Netzwerk entdecken und lesen können! Viel Spass beim Schreiben :-).
- Mein Lieblingsfoto
Dieser Blogartikel entsteht im Rahmen einer Blogparade von Karina Schuh. Das Thema lautet " Zeig uns dein Lieblingsfoto von dir und erzähle die Geschichte dahinter“. Warum dieses Foto zu meinen Lieblingen gehört Es zeigt mich in einem blühenden Garten mit meinen Hunden, vor mir der Laptop. Somit bildet es viele Aspekte meiner Vision eines glücklichen Lebens ab: Ich möchte frei und selbstbestimmt sein in meiner Arbeit Meine - inzwischen 4 - Hunde will ich möglichst oft um mich haben Es ist mir wichtig, viel in der Natur zu sein Ich wünsche mir ein Haus mit einem grossen Garten Was das Bild für mich bedeutet Das Foto entstand im September 2022 im Rahmen eines Fotoshootings mit Karina Schuh, als sie mich in der Schweiz besuchte. Der September war bis dahin sonnig und warm gewesen. Jedoch ausgerechnet in der Woche, in der Karina da war, schien der Regen nicht abzubrechen. Unglaublich, dass wir es geschafft haben, in der kurzen Stunde, in der der Himmel einmal aufriss, das Aussenshooting im Schrebergarten einer Bekannten von mir durchzuziehen. Das Jahr 2022 war für mich schwierig, inklusive einiger nichtschöner Erfahrungen, die ich in meinem Business mit gewissen "Dienstleistern" (aka: Abzockern) gemacht hatte. Auch bei Karina's Besuch stand ich sehr unter Strom und war gestresst. Dennoch konnte ich beim Shooting, dank Karina's unkomplizierter und entspannter Art, runterkommen und sogar Spass haben! Dieses Foto erinnert mich nicht nur an meiner Träume und Visionen. Es ruft mir auch immer wieder ins Gedächtnis, dass selbst die als "schwer" empfundenen Zeiten niemals ausschliesslich schwer sind. Es gibt in jeder Phase auch schöne Momente, sogar Erfolge. Das vergisst man allzu leicht. Dieses Foto hilft mir, das Gute im Fokus zu halten. No matter what! Hast du auch Lust, bei Karina's Blogparade mitzumachen? Sie läuft noch bis 1. September 2024. Du hast bis hier her gelesen - danke! Wie stehst du zu Fotos von dir selbst? Verrate es mir in den Kommentaren!
- Die Wahrheit hinter "Ich bin nicht gut genug"
Ich mache mit bei der Blogparade von Heike Schmidt, in der sie aufruft " Nicht gut genug. Ist das wirklich wahr? " Dieses Thema empfinde ich als sehr wichtig, weil es - vor allem unter uns Frauen - sehr viele betrifft. Eigene Erfahrungen Als Kind wuchs ich in einer sehr kritischen Umgebung auf. In Süddeutschland heisst es ja zuweilen, etwas süffisant: "Nicht gemotzt ist schon gelobt". In meiner Familie war Bewertung an der Tagesordnung. Meine Haare waren zu dünn, handwerklich hatte ich "zwei linke Hände" und "du machst ja eh nie etwas fertig" war mir eine vertraute Ansprache. Meine Eltern wollten mich mit ihrer "gutgemeinten Kritik" vermutlich anspornen. Das ist tatsächlich gelungen, auf eine schräge Weise. Ich wuchs zu einer jungen Frau heran, die sich immens anstrengte, um die Dinge richtig zu machen. Gleichzeitig hatte ich verinnerlicht, dass ich dieses wirklich richtig nie erreichen könnte. Um das Ganze noch etwas glitschiger zu gestalten in meiner inneren Welt, gesellte sich der gegenteilige Glaubenssatz "Du kannst alles erreichen, wenn du dich nur genug anstrengst" dazu. Haha, die Nudelsuppe in meinem Kopf war angerichtet und setzte mich auf einen Pfad wie Sisyphos: immer schön den Felsblock den Berg hinaufwälzen, nur um dann zuzusehen, wie er wieder ins Tal hinabrollt. Beruflich bemerkte ich sehr lange nicht, wie mich diese Gedanken - die ich für "die Wahrheit" hielt - beeinflussten. Ich glaubte jedem (Chef), der mir sagte, ich müsse erst noch "x" und "y", bevor ich eine interessantere Position einnehmen, mehr Geld verdienen, an diesem Projekt teilnehmen etc. könne. Bulls*it! Das ist eine übliche Ausrede, mit der Vorgesetze ihre selbstunsicheren Mitarbeitenden ganz schön lange bei der Stange halten und immer noch mehr und mehr fordern können. Natürlich, ohne dass auch eine Lohnerhöhung oder Beförderung dabei herausschaut. Berufliche Konsequenzen Eine Mischung aus der Tatsache, dass ich eine Scanner-Persönlichkeit bin, meine unbewussten "ich bin (noch) nicht genug" Glaubensätze und die Erfahrung, dass ich mir beruflich den Kopf immer wieder an der berühmten Glasdecke stiess, führte dazu, dass ich heute tatsächlich vier verschiedene Ausbildungen habe. In meinen Jahren als Finanzplanerin faszinierten mich die psychologischen Aspekte unserer Geldentscheidungen immer mehr. Ich wollte verstehen, warum das Geld zu manchen Menschen gradezu hinzufliessen schien, während andere stets den falschen Moment erwischten, um zum Beispiel Kapitalanlagen zu kaufen oder zu verkaufen. Mir begegneten sehr wohlhabende Menschen, die nachts nicht schlafen konnten aus Angst, ihr Geld zu verlieren. Und eher arme, die quitschvergnügt schienen und sich überhaupt nicht bewusst, in welches Desaster sie ihr finanzielles Leben grade manövrierten. Mein nächster Berufswunsch stand fest: Ich wollte "Money-Coach" werden! Obwohl ich fast ein Jahrzehnt Erfahrung auf dem Buckel hatte und einen eidgenössichen Fachausweis als Finanzplanerin mein Eigen nannte, getraute ich mich nicht, direkt loszulegen. Ich musste doch erst noch das Coachen lernen! Das war, nebenbei bemerkt, ein Witz. Damals, anfangs der 2000er Jahre, war die Berufsbezeichnung "Coach" noch gar nicht in unseren Breitengraden angekommen und ich wurde stets gefragt: "Ein Coach? Welches Team trainierst du denn?" Nichts könnte ferner liegen, als dass ich, Christine Collet, irgendein Sportteam irgendwohin hätte trainieren können. Ich bin schon froh, wenn ich nicht über meine eigenen Füsse stolpere! Dann kam diese Stellenanzeige. Für arbeitssuchende Menschen wurde eine Pädagogin oder ein Psychologe gesucht, die als Jobcoach bei der erfolgreichen Wiedereingliederung in den Arbeitmarkt helfen würden. Das war mein Job! Ich hatte meine Lehrstelle im Deutschland der 80ziger Jahre trotz über 300 Mitbewerbenden (die Babyboomer-Jahre lassen grüssen) erhalten. Wenn es um's erfolgreiche Bewerben ging, kannte ich mich aus! Die Tatsache, dass eine psychologisch und nicht betriebswirtschaftlich ausgebildete Person gesucht wurde, übersah ich geflissentlich. Den noch fehlenden Abschluss als Erwachsenenbildnerin, der gefordert war, versprach ich grossmundig auf Anfang des nächsten Jahres. Euphorisch versandte ich meine phantastische Bewerbung. Höflich erhielt ich postwendend eine Absage. Welche ich so nicht stehen lassen konnte. Es folgte einiges an hin und her - das ist Stoff für eine andere Geschichte. Schlussendlich landete ich den zweiten erfolgreichen Quereinstieg meiner bisherigen Berufslaufbahn: Ich wurde Jobcoach. Selbstredend, dass ich im nächsten Jahr den schweizerischen Abschluss "SVEB 1 - Lernveranstaltungen für Erwachsene durchführen" erlangte. Mein inneres ich-bin-nicht-gut-genug und der bare Lernwille in dieser neuen, für mich so faszinierenden Profession führten dazu, dass ich von 2007 bis 2009 meine erste Coaching-Ausbildung besuchte und - tatata! - sogar mit dem besten Abschluss in meiner Lehrdurchgang beendete. Mit den Tätigkeiten als Coach und Kursleiterin habe ich definitiv meinen Traumberuf gefunden. Der Wissensdurst - oder das innere Nicht-genug-sein? - hielt jedoch an. So absolvierte ich von 2017 bis 2019 noch die Ausbildung als zertifizierte Mindfuck-Coach bei Dr. Petra Bock in Berlin. Und erst dann, ab 2018, traute ich mich endlich in die berufliche Selbständigkeit! Ich fühlte mich einigermassen "genug", um die Hoffnung zu haben, dass jemand meine ganz persönliche Coaching-Dienstleistung - ohne einen Arbeitgeber im Rücken - würde haben wollen. Fazit Der innere Glaubenssatz "Ich bin nicht gut genug" begegnet mir auch bei meinen Coaching-Kunden immer wieder. Heute verfüge ich über viele Tools, um die Glaubenssätze meiner Kund:innen positiv zu drehen. Niemand braucht einen jahrzehntelangen Umweg, bevor er endlich seine Träume verwirklichen darf!
- [Gänsehautmoment] Wie ich mein Impostor-Syndrom überwand
Schluchzend und schniefend sass ich am Tisch, unfähig, meinem Kumpel HP zu erzählen, was passiert war. Der Kellner fragte besorgt, ob er mir ein Glas Wasser bringen könne. "Nein. Bringen Sie Champagner!" Bei dieser geistesgegenwärtigen Antwort von HP entspannten sich die Gesichtszüge des Kellners und er marschierte sofort los, um das Gewünschte zu holen. So begann er, mein ganz persönlicher Gänsehautmoment in meinem Business, von dem ich dir im Rahmen meiner Blogparade heute erzählen werde. Das "Oh, wow!" kam im Bowlingcenter Bis zu diesem geschichtsträchtigen Moment, der ganz bescheiden in einem Bowlingcenter stattfand, war es ein weiter Weg für mich. Kennst du das, wenn du in einer Sache so drin bist, dass du machst, machst, machst und im Moment, in dem du endlich ankommst, noch so im Wuseln drin bist, dass du das Überschreiten der Ziellinie gar nicht bemerkst? So war es bei mir. Jedenfalls, bis HP nachhakte, wie diese wichtige Woche gelaufen sei – und bei mir alle Dämme brachen ... "Wer wird dir für dein Coaching schon Geld geben?" Das war ein Glaubenssatz, der mich unerhört lange ans Angestelltendasein fesselte und von der Selbstständigkeit abhielt. Überraschenderweise habe ich nämlich keinerlei Probleme, die tollen Produkte eines Arbeitgebers anzupreisen oder dessen Kunden zu coachen. Das tat ich viele Jahre erfolgreich. Dennoch war ich überzeugt: "Ich kann gar nicht coachen" Wäre ich selbst meine beste Freundin - oder mein Coach - würde ich mir liebevoll mitteilen, dass dies ein krasser Fall von Selbstverleugnung sei. Oder das Impostor-Syndrom – ein psychologisches Phänomen, bei dem Betroffene überzeugt sind, dass sie "gar nichts" können und die anderen das irgendwann herausfinden würden. Es tröstet, dass ich mich da (angeblich) mit Meryl Streep in bester Gesellschaft befinde. Die ersten Schritte sind die schwersten Dennoch machte ich mich irgendwann auf den Weg. Erst zögernd, dann immer festeren Schrittes. Der Startschuss war ein Coaching-Tag bei einer Kollegin. Das war damals mein erstes Investment in mich selbst: 1200.-- CHF für einen Tag. Anschließend besuchte ich mit einer Freundin die Women's Expo Switzerland in Zürich. Da ausschliesslich weibliche Selbstständige ausstellen würden, wollten wir "uns das mal ansehen". Wir gaben uns das Versprechen: Diese Ausstellung sollte der Startschuss sein, um unsere bisherige Laufbahn zu überdenken und die Segel neu zu setzen. Ein Versprechen mit Folgen Im Frühjahr 2018 machte ich Nägel mit Köpfen: Ich meldete mich kurzerhand als Ausstellerin an der Women's Expo an. Nun war ich quasi gezwungen, weiterzugehen. Ich "gründete" innerhalb von 14 Tagen meine Firma. Das heisst: Ich kreierte meine Webseite und die Visitenkarten. Wie sonst sollte ich auf einer Ausstellung, nun ja ... ausstellen? In der Schweiz muss eine Einzelfirma den Namen des Inhabers tragen. Also erblickte Chris Collet Coaching & Consulting das Licht der Businesswelt. Die Ausstellung selbst hat mich an die 20'000 Stresskalorien gekostet. Ich gehe schon nicht gerne als Gast zu einer Expo. Ganz zu schweigen davon, wenn ich den ganzen Tag hinter einem Tisch stehen, mein Angebot präsentieren und glückliche Überzeugungskraft ausstrahlen muss. Sagte ich schon, dass ich üblicherweise grosse Menschenansammlungen vermeide? Okay, der erste Schritt war getan. Aber natürlich waren noch lange keine Kunden in Sicht. Sehr lange ... Ein Raum muss her! Ich war weiterhin angestellt und beschloss, mich erst mal nicht zu stressen. Am liebsten wäre ich 2017 schon direkt online tätig gewesen. Ich merkte aber, dass ich eine "berufliche Heimat" brauchte, etwas Greifbares. Im Sommer 2018 fand ich meinen ersten Coachingraum in Untermiete. Doch bereits wenige Monate später verlor ich ihn schon wieder, weil das Haus verkauft wurde. Die Suche nach einem eigenen Raum begann ... Und genau zwischen diesen beiden Ereignissen geschah es: Das Gänsehauterlebnis, das ich dir heute erzählen möchte. Kunden finden – bloss wie? Ich hatte eine klare Vorstellung davon, wie mein Angebot aussehen sollte: 1:1 Coaching über einen längeren Zeitraum jeweils mit denselben Kunden. Als Introvertierte wollte ich keinesfalls, dass sich in meinem Coachingraum die Klienten die Klinke in die Hand gäben, als sei es eine Arztsprechstunde. Was mir jedoch schlaflose Nächte bereitete: Wie sollten diese Kunden zu mir kommen? Der Anfang vom glücklichen Ende war, dass ich mir selbst einige 1:1 Coachings gönnte, um meinen sabotierenden Denkmustern den Garaus zu machen. Und dann lebte ich einfach weiter. Ich sprach hie und da mit Menschen, ganz offen und ohne Druck. Mit der Zeit gelang es mir, bei ein paar von ihnen Interesse zu wecken. Zwar ist es mir heute rätselhaft, warum ich das so terminiert hatte, aber ich legte alle meine "ersten Erstgespräche" in die gleiche Woche. Ohne gute Vorbereitung geht nix Wenn ich Kundengespräche vorbereite, bin ich voll in meinem Element. Ich setze mich hin, mit einem grossen Blatt Papier in A3 Format, und beginne aufzuzeichnen: Was weiss ich von dem Menschen, dem ich begegnen werde? Welche Ziele und Träume hat er? Und wie könnte eine Begleitung aussehen, die passgenau auf die Bedürfnisse dieses Menschen abgestimmt wäre? Als nächsten Schritt überlege ich mir ein Preiskonzept. Diese Aufgabe bringt mein Herz (heute) zum Hüpfen. Es geht darum, ein vollständiges Angebot, inklusive einem für mich und die Kundin fairen Preis zu kreieren. Irgendein kleines Teufelchen in meinem Innern lacht sich noch immer schief bei der Erinnerung daran, wie ich früher unterwegs war. Damals suchte ich nach Wegen, wie ich kostenlos coachen könnte oder für winziges Geld – ohne zu verhungern. Mit dem Besitzer des Kiosks, bei dem ich wöchentlich den Lottozettel kaufte, war ich per "du". Zu "salesy"? Du fragst dich vielleicht, ob es nötig ist, schon vor einem unverbindlichen Erstgespräch über Preise nachzudenken. Ist man da nicht zu "salesy" unterwegs? Um ehrlich zu sein und mal gar nicht Licht-unter-den-Scheffel-stellend: Ich bin sogar überzeugt, dass die völlig entspannte und freie Atmosphäre, die ich in Kundengesprächen schaffe, zu meinen ausgeprägten Stärken gehört. Niemand muss fürchten, dass er in einem Gespräch von mir zugequatscht wird, bis er, völlig entkräftet, einem Kauf zustimmt, den er gar nicht will. Eher das Gegenteil ist der Fall: Selbst wenn Kunden klare Kaufabsichten zeigen, frage ich oft noch mal nach, checke diverse Punkte ab und lasse ihnen Zeit, damit sie sich in Ruhe Gedanken darüber machen können. Es ist mein persönlicher Luxus, dass ich Menschen begleiten darf, die sich bewusst dafür entschieden haben, genau mit mir zusammenzuarbeiten. Lange Rede, kurzer Sinn: Über Preise nachzudenken und sich zu überlegen, welchen Gegenwert frau für ihre Leistung haben möchte, führt noch lange nicht dazu, eine unangenehme Druckmacher-Verkäuferin zu werden. Meine Überzeugung: Ein guter, aber entspannter Umgang mit Geld ist notwendig. Wie könnte ich sonst erfolgreiche Business-Coachings durchführen? Zu einer vollständigen Dienstleistung gehören ein Dienst und eine Leistung. So einfach. Eine Woche mit BÄMs Tja, was soll ich sagen? Die Woche näherte sich, in der ich meine ersten Interessenten persönlich kennenlernen würde. Die Gespräche fanden statt. Alle waren sehr angenehm und inspirierend. Ich war zufrieden mit meiner Arbeit, durfte aber natürlich noch abwarten, ob meine Worte bei den potentiellen Kunden auch fruchten würden. Und dann: BÄM! BÄM! BÄM! "Aber warum fingst du nun vor HP an zu heulen, Chris?" Halt dich fest! ALLE Interessenten wurden zu Kunden! In einer einzigen Woche war ich von null Franken Umsatz zu mehrfach 5-stellig gegangen. Ich hatte einige meiner wichtigsten Geld-Mindfucks überwunden. Und, der vielleicht wichtigste Grund: Obwohl ich (heimlich) noch immer nicht sicher war, ob ich überhaupt coachen konnte* bin ich für mich und meinen Traum losgegangen. Ich habe es einfach getan! Warum ich das HP nicht gleich erzählen konnte? Nun, exakt in diesem Moment im Bowlingsender begriff ich plötzlich, was passiert war. Es sickerte auf einmal alles in mein Bewusstsein. Und das hat mich umgehauen! Da musste Champagner her, keine Frage! Was habe ich daraus gelernt? Halte den inneren Fokus, auch wenn im Aussen "nichts" zu passieren scheint Geh den nächsten Schritt, wenn er dran ist Denke Kundengespräche duo-perspektivisch: Welches Ergebnis wünsche ich mir für diese Begegnung? Welches Ergebnis wünscht sich der Kunde für diese Begegnung? Halte deine Vorstellungskraft für das schönste Ergebnis offen! Lust, bei mehr Gänsehautmomenten von selbständigen Frauen mitzufiebern? Hier findest du in Kürze den Link zu meiner Zusammenfassung mit 14 plus 1 berührenden, aufregenden, wunderbaren Beiträgen aller Blogparaden-Teilnehmerinnen. ------ *inzwischen sind manche Kund:innen von damals zurück gekommen und haben mir einen neuen Auftrag erteilt. Das ist für mich die allerschönste Bestätigung meiner Arbeit.
- 8same Geldgedanken am 8.3.24
Die Atemtherapeutin Susanne Wagner lädt in ihrer Mini-Blogparade dazu ein, innezuhalten und einzelne Momente deines Tages bewusst wahrzunehmen: Sammle am 8. des Monats 8 Momente mit achtsamer Wahrnehmung. Wähle einen Kontext, der zu deinem Blog&Business passt. Als Finanzmentorin begleite ich Frauen auf ihrem Weg zu einem gesunden Geld-Bewusstsein. Es geht darum, mit "Finanzdingen" positiv und erfolgreich umzugehen, was insbesondere für Solo-Unternehmerinnen existenziell wichtig ist. Wir leben in einer Welt, aus der Geld nicht wegzudenken ist. Ich will heute acht Momente festhalten, die für mich mit finanziellem Wohlbefinden zu tun haben. Dabei handelt es sich um weit mehr, als nur die grünen und blauen Scheinchen. Finde ich. No 1 Korkeichen-Glück Ich halte inne, mit dem Geldbeutel in der Hand. Er fühlt sich glatt an und auf eine angenehme Art kühl. Da ich ihn auf meiner letzten Reise gekauft habe, verbinde ich schöne Erinnerungen damit. Besonders freut mich, dass das Material - Kork - ökofreundlich und biologisch abbaubar ist. Ich mag die Herstellerfirma montado - cortiça com arte , die für Gewaltfreiheit, Menschenrechte, Gleichberechtigung und Naturschutz einsteht. Deshalb habe ich jetzt ein Lächeln im Gesicht. Aus dem Gedächtnis versuche ich abzurufen, wieviele Scheine, Groschen und Karten sich darin befinden. Die Scheine und Karten sind mir klar. Beim Münz handelt es sich um ein wildes Gemisch aus Euro und Schweizer Franken. Wieviel? I don't know. Was für eine Beziehung hast du zu deinem Geldbeutel? Weisst du, was sich konkret darin befindet? Ist dein Portemonnaie "aufgeräumt" oder beherbergt er allerlei Krimskrams, den du längst nicht mehr brauchst? Ich bin neugierig! Verrätst du es mir im Kommentar? No 2 Beautiful Mind Der Film "A Beautiful Mind" erzählt die (etwas geschönte) Biografie des Mathematikers und späteren Nobelpreisträgers John Nash. Eine zutiefst bewegende Geschichte, da John nach anfänglich grossartigen beruflichen und persönlichen Erfolgen schwer an Schizophrenie erkrankt und alles zu zerbrechen droht. Die ärztlichen "Heilversuche" in den 50ziger-Jahren, in denen die Handlung spielt, sind brutal. Auf mitreissende Art wird erzählt, wie er mit dem ihn heimsuchenden Wahn umzugehen lernt und welche Kriterien ihn schlussendlich gerettet haben. Den ersten Teil des Films habe ich beim Frühstück geschaut. Jup. Mitten in einem Arbeitstag. Völlig mitgerissen von der Handlung. Kurz hielt ich inne. Darf ich das? Jawohl! Und ich werde es geniessen. Denn berufliche Selbständigkeit soll ja nicht nur "selbst und ständig" bedeuten. Sondern gerne auch: Selbstverständlich. entscheide. ich. selbst. No 3 Food Love Ich mag es sehr, wie farbenfroh frisch zubereitete Nahrungsmittel oft ausschauen. Leider war ich zu gierig und habe nicht daran gedacht, vor dem Essen ein Foto zu machen. Bissl unachtsam, Frau Collet! Heute gab es Tomaten-Avocado Salat. Bio-Lebensmittel kaufen zu können, ist in meiner persönlichen Welt ein Synonym für Wohlstand und Achtsamkeit. Nicht nur für mich. Sondern auch für den Planeten. No 4 Eben schnell die Welt retten Ich fahre zu meinem Mittagstermin, der sich ca. 40 min entfernt vom Homeoffice befindet. Die Autorin Dr. Petra Bock inspiriert mich derweil mit ihren visionären und dennoch umsetzbaren Ideen im Hörbuch "Der entstörte Mensch - Wie wir uns und die Welt verändern". Für mich wichtig: Wenn ich mich mit den unzähligen Problemen dieser Welt auseinander setze, achte ich auf die Ressourcen, aus denen ich meine Informationen gewinne. Denkkonstrukte, die lediglich das Thema anprangern, ohne jedoch Lösungsideen zu bieten, meide ich bewusst. Dann kommt der Moment, an dem ich das Hörbuch abschalte.... No 5 Nur Natur Die Landschaft um mich herum verändert sich. Hier liegt Schnee! Es sieht traumhaft aus. Beim Aussteigen atme ich tief die frische klare Luft ein. So schön, hier zu leben! Nach dem Meeting unternehme ich einen herrlichen Spaziergang und geniesse die wunderschöne Umgebung in vollen Zügen. Nicht mein produktivster Freitag bis jetzt. Aber ein achtsamer :-). No 6 Geldgeschichten sind Lebensqualität-Geschichten Zurück im Büro, arbeite ich an der Finanzplanung für eine Kundin. Sie ist selbständig und gehört zur Generation der Babyboomer. In diesem Alter denken viele Frauen, dass es zu spät ist, sich noch um Finanzen zu kümmern. Das könnte sein. Aber man weiss es nie, bevor man es nicht angeht. Für meine Kundin jedenfalls, entstehen Ideen und mögliche Strategien für ihre finanzielle und freudvolle Zukunft. No 6 Flauschangriff Ich trinke den Nachmittagskaffee auf dem Canapé sitzend und bekuschelt von meinen vier Hunden. Diese Momente liebe ich. Lilly, Benny, Alani und Oreo sind immer im Hier und Jetzt - die besten Präsenz-Coaches ever! Und wer präsent ist, hat schon den ersten Schritt zur Achtsamkeit bewältigt, finde ich. No 7 Aus dem Takt gefallen... oder fast Mit dem Schreiben des Blogartikels ist es 22:40 Uhr geworden. Ich fühle mich müde. Und nehme das surrende Geräusch meines Computers wahr. Gleichzeitig freue ich mich. Dieser Blogartikel bricht den Bann, da er der erste sein wird, den ich nach längerer Pause veröffentliche. Kennst du das Gefühl, mit einer Aufgabe "aus dem Takt gefallen" zu sein und dann partout nicht mehr in die Routine reinzukommen? Was ist / war es bei dir? Und wie hast du es geschafft, wieder anzufangen? No 8 Bärenstark Auf meinem Schreibtisch steht ein kleiner goldener Bär. Höchstens 1 auf 2 cm gross, schätze ich. Dennoch fühlt er sich "gewichtig" an, wenn ich ihn in die Hand nehme. Obwohl er so klein ist, macht er einen Unterschied. Mir wird bewusst, dass er zwei mir sehr wichtige Dinge verkörpert: Werte (das Gold) und Leben (die Tiergestalt). WertVOLL war auch dieser Tag für mich. Vielen Dank für den tollen Impuls mit deiner Blogparade, liebe Susanne Wagner!





![[Blogparade] Gänsehautmoment: Ein unvergessliches Erlebnis als Selbständige](https://static.wixstatic.com/media/0a0349_692b53ef567749db87e32f84d7ce1ecf~mv2.jpg/v1/fit/w_93,h_66,q_80,usm_0.66_1.00_0.01,blur_2,enc_auto/0a0349_692b53ef567749db87e32f84d7ce1ecf~mv2.jpg)


![[Gänsehautmoment] Wie ich mein Impostor-Syndrom überwand](https://static.wixstatic.com/media/0a0349_2d3ad8b48b934ac18290f5a27f75c6e2~mv2.jpg/v1/fit/w_93,h_66,q_80,usm_0.66_1.00_0.01,blur_2,enc_auto/0a0349_2d3ad8b48b934ac18290f5a27f75c6e2~mv2.jpg)
