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  • Chris Collet

Was mir wirklich wichtig ist

Aktualisiert: 31. Aug.

Heute ist der 29. Juli und #Blognacht bei Anna Koschinski. Ich liebe die Herausforderung, den Themenvorschlag von Anna anzunehmen und zu sehen, was dabei heraus kommt. Deshalb werde ich heute darüber bloggen, was mir wirklich wichtig ist.


Beim Schreiben merke ich schnell: Das ist ein heisses Eisen. Menschen, die ich mag, vertreten teils andere Meinungen als ich. Damit kann ich gut leben. Was aber, wenn sie's nicht können? Was passiert, wenn sie meine Meinung hier auf dem Blog schwarz auf weiss vor sich sehen? Nun ja. Ich werde es herausfinden.


Was mir wirklich wichtig ist.... huch... Ich sehe die Gesichter der Mitbloggerinnen im Zoom-Call. Nicht nur in mir arbeitet es. Um meine Kreativität auf Betriebstemperatur zu bringen, veranstalte ich erstmal ein Reverse Brainstorming mit mir selber. Das heisst, ich schreibe alles auf, was mir gar nicht wichtig ist. Neben jedes Stichwort auf meiner Liste schreibe ich jetzt das Gegenteil.


Est voilà, da kommt doch einiges zusammen, woran mein Herz hängt:

  • Erfolg

  • Menschen

  • Integrität

  • Austausch

  • Inspiration

  • Toleranz

  • Zugehörigkeit ohne "gleich" sein zu müssen

  • Lernen und weitergeben

  • Grosszügigkeit in Denken und Handeln

  • Verstehen von Verhalten und von Natur

  • Nachhaltigkeit

  • Etwas geben können

  • mir eine Meinung bilden und diese auch vertreten

  • Female Shift / Frauen unterstützen

  • Respekt

  • Impact

  • Loyalität

Einige der Punkte will ich, in willkürlicher Reihenfolge, etwas genauer ausführen.


Grosszügigkeit - Clean Giving

Ich will kein Leben leben, das ständig auf Gewinnmaximierung, Optimierung, Vergleichen und Konkurrenz ausgerichtet ist. Gerade deshalb ist es mir wichtig, gutes Geld zu verdienen. Denn das macht es möglich, auf eine pure Art zu geben. Mein Wissen. Meine Zeit. Mein Geld.


Ich kann grosszügig sein und zwar genau da, wo ich meine Kapazitäten gerne einsetzen und verschenken will.



Sicherheit

Als ich vor ein paar Jahren auf der Suche nach einem neuen Auto war, stach mir eines in einem ganz speziellen Rot ins Auge: nicht sommerlich hell wie tomatenrot, aber auch nicht kühl im Unterton wie Weinrot, sondern genau dazwischen. Ich war verliebt!


In der ganzen Schweiz suchte ich den Wagen in exakt diesem, meinem perfekten Rot. Und fand ihn. Allerdings: Es war kein Hybrid. Und er hatte nicht diesen Spurwechselsensor. Das ist ein Alarm-System, welches zu Piepsen anfängt, wenn du über Fahrbahnlinien fährst, ohne vorher zu blinken. Das soll verhindern, dass du z.B. bei einem Sekundenschlaf von der Fahrbahn abkommst und möglicher Weise jemanden verletzt.


Das schöne rote Auto hatte diesen Sensor nicht. Also habe ich jetzt ein dunkelgraues Auto. Mit Sensor, versteht sich. Und Hybrid-Antrieb.


Toleranz

Ich liebe die bunte Vielfalt der Menschen und finde sie spannend. Zu meiner grossen Freude bemerke ich, dass diese mehr Gewicht in unserer Gesellschaft bekommen hat. So fällt mir auf, dass die Fotografien, die mir zur Verfügung stehen, um Posts zu erstellen, Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und - noch ein bisschen zurückhaltend, aber zunehmend - diverser Körperformen abbilden.

Auch die diversen Streaming Dienste offerieren vermehrt Filme mit Schauspielern unterschiedlicher Hautpigmentierungen.


Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/freddie-mercury/?page=2

Gott sei Dank ist Homosexualität inzwischen in unserer Gesellschaft zur Normalität geworden, v.a. in den Städten. Aber wie ist es, als Transmensch zu leben? Wie spreche ich jemanden richtig an, so dass keine Verletzung entsteht? Ich weiss so wenig über die Vielfalt der in unserer Gesellschaft lebenden Menschen.


Dabei profitieren wir alle von unserer Verschiedenartigkeit. Man denke an Boy George, George Michael und den unvergesslichen Freddie Mercury und Queen, beispielsweise mit "I want to break free". Kunst und Musik wären NICHTS ohne Menschen verschiedenster Coleur.


Ich möchte mit Menschen in Kontakt sein, die respektvoll und freundlich zu anderen sind. Glaubensrichtungen sind dabei sekundär für mich. Es zählt, wie jemand handelt.


Spiritualität versus Wissenschaft

Diese beiden voneinander abzugrenzen - und jeweils eines davon höher als das andere zu bewerten, empfinde ich als unsinnig. Unsere Welt ist ein einziger faszinierender grosser Zauber. Warum also nicht Spiritualität und Wissenschaft?


Integration




In meinen Augen: beschämend.


Respekt

Respekt bedeutet auch, für mich einzustehen. Ich habe eine Stimme und ich nutze sie. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, kommuniziere ich das. Wenn etwas grossartig läuft, natürlich ebenfalls. Ich will mir selbst eine liebevolle, respektvolle Vertretung sein. Und aus dieser Energie heraus auch anderen begegnen.


Der Mensch versucht permanent zu lernen und zu verstehen - soweit, so gut. Gleichzeitig beurteilt er, unterteilt in gut und böse, wichtig und unwichtig, erhaltenswert und "darf man zerstören". Das halte ich für eine immense Selbstüberschätzung und Respektlosigkeit gegenüber allem Lebenden und der Natur.


Gender Shift




Bei Megatrends handelt es sich um Fakten, die sich schon lange genug abzeichnen, so dass ihre Wirkung in Studien analysiert und interpretiert werden kann. So auch der weltweite Vormarsch der Frauen in Bezug auf Qualifikation, Engagement und Ambitionen.


Heisst das nun, dass die Männer verdrängt werden sollen? Ich denke nicht. Sonst würden wir ja das seit Jahrtausenden bestehende Problem des Ungleichgewichts einfach umkehren. Das macht es nicht besser.


Es geht darum, dass wir Frauen endlich in die Steigbügel gehen, unsere PS auf die Strasse bringen. Dass wir nicht mehr schweigen, wenn zu sprechen wichtig wäre. Nicht wegsehen, wenn wir etwas für falsch halten. Sondern dass wir uns einbringen, aber so richtig! Auch wenn es mal "störend" sein sollte. In Gesellschaft, Politik und vor allem auch im Berufsleben.





Als ich die Matur (Abitur) auf dem zweiten Bildungsweg machte, hatte wir einen Geschichtslehrer, der konsequent unser schriftliches Material in der weiblichen Form abgefasst hatte. Das zu lesen wirkte fremd, auch auf mich. Daran merke ich, wie sehr wir gewöhnt sind, nur immer in der männlichen Form zu lesen. Frauen kommen in der Geschichte fast nicht vor und es scheint noch viel zu wenige Menschen zu stören.


Die Femmes Sapiens wollen das historische Vermächtnis von Frauen der Region Brugg (im schweizerischen Kanton Aargau) und weiteren Bezirken in einer Plattform aufbereiten und sichtbar machen. Protagonistinnen sind Frauen von jung bis weise, von stillen Schafferinnen bis im Rampenlicht stehende. Alteingesessene, zugezogene und immigrierte Familienfrauen, Fachfrauen, Künstlerinnen und Lebenskünstlerinnen. Ich finde das grossartig.




To be continued

Als von Anna Koschinski in der #Blognacht der Impuls "Was mir wirklich wichtig ist" kam, schrieb ich erstmal drauf los. Und liess den Artikel dann vier Wochen lang unvollendet liegen.


Gar nicht so einfach, das, was einem nahe am Herzen ist, in Worte zu fassen und dann auch noch geschmeidig. Entsprechend wirken einige Beschreibungen vielleicht eher staksig, unfertig. Dennoch habe ich jetzt veröffentlicht. Der Artikel darf sich "on the go" weiterentwickeln und entfalten.


Was ist DIR wirklich wichtig?

Schreibe es mir gerne in die Kommentare oder als DM. Über den Klick auf das Herz unten rechts freue ich mich natürlich auch.


Ich wünsche dir Wohlstand in jeder Hinsicht,

deine Chris









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