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  • Chris Collet

Pay it forward

Aktualisiert: 8. Juli

Es ist leicht, sich in der Arbeit zu verlieren und unsere Tage mit nichts anderem als Meetings, Telefonaten und dem Versuch, alles unter einen Hut zu bekommen, zu verbringen. Wenn wir uns nicht regelmäßig Zeit für die Dinge nehmen, die uns wirklich wichtig sind, kann es passieren, dass wir uns ausgelaugt und erschöpft fühlen.


Eine der besten Möglichkeiten, um sich selbst zu erden und sich daran zu erinnern, warum wir morgens überhaupt aufstehen, ist es, anderen zu helfen. Indem wir unsere Zeit, unsere Erfahrung und unsere Energie in andere investieren, können wir nicht nur das Leben dieser Menschen verbessern, sondern auch unsere eigene Perspektive ändern und neue Ideen entwickeln.


Pay it forward ist eine Bewegung, die von Menschen auf der ganzen Welt getragen wird. Sie wollen etwas Gutes tun, ganz ohne Erwartungen an den Empfänger ihres Geschenks.


Man "zahlt vorwärts", statt zurück.


Etwa zehnjähriger Junge vor einer Tafel mit einer Skizze
Szene aus "Das Glücksprinzip" mit Haley Joel Osmend

In den 2000er Jahren gab es einen Film, der das "paying forward"-Prinzip thematisierte. Der deutsche Verleihtitel hiess "Das Glücksprinzip", mit Kevin Spacey und Helen Hunt in den erwachsenen Hauptrollen. Das Drama handelt von diesem "Schneeballsystem des Glücks", welches sich multipliziert, je mehr Menschen sich daran beteiligen. Ein Lehrer motiviert seine Schüler, je drei gute Taten zu vollbringen. Die Empfänger dieser Wohltaten sollen wiederum je drei weiteren Menschen etwas Gutes tun. Auch wenn es anfangs nicht so scheint, stellt sich am Schluss heraus, dass die Handlungen weite Kreise gezogen haben. In Heute-Sprech würden wir sagen: sie hatten immensen Impact.





Das Pay it forward Prinzip bringt Menschen in die Selbstermächtigung

Kennedy wuchs in den kenianischen Slums, in Kibera, auf. Fast vollständig ohne schulische Bildung und in Anbetracht von Gewalt und schmerzlichen Verlusten, entwickelte er dennoch eine grosszügige, lebensbejahende und vertrauensvolle Haltung. Er wollte die Dinge ändern.


Ohne, dass er selbst viel gehabt hätte, gab er einer Frau einen Kredit, damit sie sich ein Auskommen schaffen und ihre Kinder ernähren konnte. Er wollte keine Rückzahlung, sondern bat darum, das Geld an die nächste bedürftige Person weiter zu zahlen, die dann wiederum etwas aufbauen könnte. Dies in Anbetracht von fortwährender Ungerechtigkeit und nur einem einzigen "Geburtsrecht": Chancenlosigkeit für alle.


Von Kennedy Odede, seinem Tribe und wie er von den starken Frauen in seinem Umfeld geprägt wurde, handelt das Buch "Find me unafraid", welches mich momentan völlig gefangen nimmt.


Gemeinsam mit seiner Partnerin, Jessica Posner, hat Kennedy ein Movement auf den Weg gebracht, das weit über die Grenzen von Kibera hinaus Menschenleben verändert.



Buchcover mit einem lächelnden Paar, umkreist von Kindern in blauen und roten Schuluniformen
Find me unafraid - von Kennedy Odede und Jessica Posner


Ich glaube, dass im Pay It Forward Prinzip grade für uns Unternehmerinnen eine grosse Kraft steckt.

Der Impuls, anderen Menschen zu helfen, scheint für Frauen ein starker Motivator im Business zu sein. Wir wollen etwas verbessern, unterstützen, aufbauen.. Dennoch macht es natürlich auch Sinn, dass wir verkaufen, die Zahlen kennen und unser Unternehmen vorwärts bringen.


Das Eine tun und das Andere nicht lassen

Für mich macht ein ausgewogener Ansatz aus Geldverdienen und "etwas aus der Freude am Tun weitergeben" das Unternehmerinnendasein erst rund. Ich blühe auf, wenn ich mich neben den monetären Zielen gleichzeitig meiner Mission, meinen Werten widmen und grosszügig weitergeben kann, was ich zu bieten habe.


Es mag in Anbetracht der Geschichte, beispielsweise von Kennedy Odede, gradezu banal erscheinen, was wir Solopreuneurinnen, aus unserem sicheren westlichen Wohnzimmer heraus, überhaupt bewegen können. Dennoch...




Gelb-weiss-rot-schwarzer Schmetterling auf einer roten Blüte
vecteezy_a-monarch-butterfly_by Erin Minuskin

Der Schmetterlingseffekt

besagt, dass man nie vorhersehen kann, welche weitreichenden Auswirkungen selbst die kleinste Aktion haben wird. Wissenschaftlich gesehen, wird dieser Effekt mit nicht kalkulierbaren, eher negativen Effekten verknüpft.


Ich deute das gerne für mich um. Denn wenn etwas das Potential hat, negativ herauszukommen, dann doch auch positiv, oder nicht?


Deshalb glaube ich, das nichts, auch nicht die unscheinbarste freundliche Tat, unterestimiert werden sollte. Wie der Flügelschlag eines Schmetterlings...





Was ist dein Geschenk an die Welt?

Schreibe es mir gerne in die Kommentare.






















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